KI-Einsatz wird nicht pauschal abgelehnt
Dennoch lehnen die Befragten KI nicht pauschal ab und zeigen gegen gegenüber den KI-Strategien der Unternehmen nach wie eine weitgehend positive Einstellung: 67% der Beschäftigten wünschen sich, dass ihr Unternehmen den Einsatz von KI ausweitet, 64% vertrauen darauf, dass KI ethisch einwandfrei eingesetzt wird, und 62% geben an, dass ihr Unternehmen bei der Einführung von KI transparent vorgegangen ist.
Dennoch verstehen 40% der Beschäftigten oft nicht, warum von ihnen erwartet wird, KI in ihrer Arbeit einzusetzen. Ein ebenso großer Anteil der Befragten gibt an, dass sie infolgedessen unter einer sogenannten KI-Müdigkeit (AI Fatigue) leiden. Laut Adaptavist deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Einführung von KI nicht gleichbedeutend mit der Bereitschaft zur Nutzung ist. Genau in dieser Diskrepanz liegt den Autoren zufolge die Ursache für die Enttäuschung.
Neal Riley, AI Innovation Lead, The Adaptavist Group, sagt: „Diese Ergebnisse weisen auf eine grundlegende Diskrepanz hin, die wir bei den meisten KI-Implementierungen beobachten. Für Unternehmen ist es viel einfacher, sich auf Nutzungskennzahlen zu konzentrieren – beispielsweise, wer KI nutzt und wie oft sie genutzt wird -, als ihre Auswirkungen auf die Arbeit selbst zu messen.“ In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
Riley führt weiter aus: „Wenn wir die Natur der Arbeit und die verschiedenen Wertschöpfungsketten in Unternehmen verstehen, können wir Ergebnisse und Auswirkungen genauer messen, anstatt lediglich bestimmte Tätigkeiten aufzuzählen. Wenn KI durchdacht eingeführt wird – mit den richtigen Rahmenbedingungen und echter Unterstützung für die Menschen, die sie nutzen -, kann sie das, was Arbeit sinnvoll und wirkungsvoll macht, stärken, anstatt es zu untergraben.“
*Wissensarbeiter (Original: Knowledge Workers) definieren die Studienverantwortlichen als Arbeitnehmer, deren Hauptkapital Wissen ist. Beispiele hierfür sind IKT-Fachleute, Ärzte, Apotheker, Architekten, Ingenieure, Wissenschaftler, Designer, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Redakteure und Akademiker, deren Aufgabe es ist, „für ihren Lebensunterhalt zu denken“.
**Sämtliche der hier genannten Daten beziehen sich auf die Ergebnisse der Befragung im deutschen Markt.














