
Laut einer Studie des Technologieberatungsunternehmens Adaptavist blicken fast drei Viertel (72%**) der befragten deutschen Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter* regelmäßig mit Sehnsucht auf ihre Arbeit vor dem Einsatz generativer KI zurück. 41% sagen sogar, dass sie entsprechende KI-Tools komplett abschaffen würden, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten.
Die Studie, für die unter anderem 500 Wissensarbeiter in Deutschland befragt wurden (als Teil einer weltweiten Umfrage unter 2.500 Fachkräften in Großbritannien, den USA, Kanada, Deutschland und Spanien), zeigt, dass KI die Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter oft nicht von lästigen Aufgaben befreit, sondern vielmehr neuen Druck erzeugt. Nach Ansicht der Befragten mindert sie den Wert qualifizierter Arbeit und führt dazu, dass sich die Beschäftigten weniger motiviert und weniger wertgeschätzt fühlen als zuvor.
Mehr als ein Drittel (40%) der Studienteilnehmer gab an, die Arbeitsweise vor der breiten Einführung von Tools generativer KI zu bevorzugen, weitere 25% äußerten keine Präferenz. Auf globaler Ebene ist der Wunsch, die Zeit zurückzudrehen, unter jüngeren Arbeitnehmern stärker ausgeprägt: 40% sowohl der Generation Z als auch der Millennials würden generative KI am liebsten ganz abschaffen, verglichen mit 32% der Generation X und 29% der Babyboomer.
Defizit an Kreativität und Ethik
Als Hauptgründe für diese Einstellung geben die Befragten einen wachsenden Konflikt zwischen kreativer Freiheit und ethischer Verantwortung an. Viele von ihnen sind der Meinung, dass ihre Arbeit vor der breiten Einführung von generativer KI einen höheren Stellenwert hatte. In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
– Kreativitätsverlust: 25% derer, die KI abschaffen würden, würden dies tun, weil sie glauben, dass KI die Kreativität einschränkt.
– Ethische Bedenken: 20% äußern Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs, und 25% sorgen sich um Überwachung und Datenschutz.
– Sinnentleerte Arbeit: 45% geben an, dass die Beschäftigung mit minderwertigem ‚KI-Müll‘ (AI Slop) dazu führt, dass sich ihre Arbeit weniger sinnvoll und eher repetitiv anfühlt, wobei 37% zugeben, dass dies insgesamt zu einer geringeren Motivation geführt hat.
Kosten der Verifizierung
Die nach Ansicht der Studienverantwortlichen auffälligste Erkenntnis der Befragung ist die Kluft zwischen dem Effizienzversprechen der KI und der Realität der Beschäftigten. Demnach berichten 39% von ihnen davon, mittlerweile mehr Zeit in die Überprüfung, Korrektur und Validierung der KI-Ergebnisse zu investieren, als sie durch den Einsatz der KI tatsächlich einsparen. 42% geben an, dass von der KI erzeugten Ergebnisse von schlechter Qualität sind und diese Projekte aktiv verlangsamt, während 49% der Meinung sind, dass dies die Gesamteffizienz des Teams beeinträchtigt. Die Studienautoren sehen zudem einen ‚AI Slop‘-Effekt, bei dem der Überfluss an minderwertigen, KI-generierten Inhalten der Arbeitsmoral schadet und den modernen Arbeitsplatz träger und unübersichtlicher erscheinen lässt als den, den die Mitarbeiter bisher kannten.
Unangenehme Dynamik
44% der befragten Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter haben das Gefühl, dass ihre Leistung – ob fair oder nicht – mittlerweile mit den Ergebnissen von KI verglichen wird. 21% geben an, KI lediglich zu nutzen, um die Arbeitslast zu bewältigen, und 22% setzen sie ein, um mit ihren Kollegen Schritt zu halten. Die Arbeitnehmer sehen sich zudem einem starken Druck ausgesetzt, ihre Leistung zu steigern (22%), die Qualität zu verbessern (22%) und effizienter zu arbeiten (19%), um in einem maschinengestützten Umfeld Schritt zu halten.














