
In der Untersuchung, für die 524 Führungskräfte aus 15 Branchen befragt wurden, erreichen KI und digitale Technologien mit 89% den höchsten Relevanzwert aller untersuchten Zukunftsthemen. Gleichzeitig weist das Thema mit 69% die höchste Investitionspriorität auf. 33% der befragten Unternehmen sehen sich hier ausreichend aufgestellt.
Die in der Studie als Zukunftstechnologien und Innovation zusammengefassten Themenfelder – dazu zählen etwa KI, Quantentechnologien, digitale Zwillinge oder Extended Reality – gehören mit 73% ebenfalls zu den Themenfeldern, die die Befragten als wichtig erachten. Gleichzeitig bewerten sich hier 34% der Unternehmen als ausreichend aufgestellt. Mit einer Investitionspriorität von 53% gehören Zukunftstechnologien und Innovation damit zu den zentralen Wachstumsfeldern der kommenden Jahre.
„Unternehmen wissen heute sehr genau, welche Themen über ihre Wettbewerbsfähigkeit entscheiden. Jetzt kommt es darauf an, technologische und organisatorische Veränderungen konsequent voranzutreiben und Investitionen in messbare Ergebnisse zu überführen. Gerade bei KI und Zukunftstechnologien zeigt sich, wie groß das Potenzial, aber auch der Aufholbedarf vieler Unternehmen noch ist“, sagt Dr. Ladislava Klein, CMO bei der KPMG AG. In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
Auch Cybersecurity zählt mit 84% und einer Investitionspriorität von 60% zu den wichtigsten Zukunftsthemen deutscher Unternehmen. Mit einem Reifegrad von 56% bewerten viele Unternehmen ihre Fähigkeiten in diesem Bereich bereits als vergleichsweise weit entwickelt.
KPMG betont zudem, dass Business Performance und Performance Culture mit jeweils 79% sehr hohe Relevanzwerte in der Untersuchung erreichen. Sie schließen daraus, dass sich Unternehmen zunehmend auch mit der Frage beschäftigen, wie sie ihre Leistungsfähigkeit, Produktivität und Anpassungsfähigkeit langfristig sichern können.
Welchen Einfluss haben Branche und Geschäftsmodell?
Auch regulatorische Anforderungen und Governance (73%) sowie die strategische Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen (71%) bleiben wichtige Zukunftsthemen. Geopolitische Entwicklungen (62%), nachhaltiges Wirtschaften (63%) und die Berücksichtigung von Klimarisiken (45%) werden ebenfalls als relevant bewertet. Die Studienautoren weisen darauf hin, dass deren Bedeutung stärker von Branche, Geschäftsmodell und externen Rahmenbedingungen geprägt wird. So würden exportorientierte Industrien, stark regulierte Märkte oder global vernetzte Wertschöpfungsketten hier häufig einen besonders hohen Handlungsdruck verspüren, während in anderen Branchen derzeit eher operative Transformations- und Performance-Themen im Vordergrund stünden.
Überwiegend optimistischer Ausblick
Trotz geopolitischer Spannungen, technologischer Umbrüche und regulatorischer Anforderungen blicken deutsche Unternehmen in der Studie überwiegend optimistisch auf die kommenden Jahre. Als auffällig bezeichnet KPMG die Unterschiede zwischen den Branchen: Die Studienverantwortlichen beobachten etwa, dass der Optimismus oft größer ausfällt, wo neue Technologien bereits stärker in Geschäftsmodelle und Wertschöpfung integriert sind. Besonders positiv blicken Branchen wie Versicherungen, Technologie und Konsumgüter auf die Zukunft. Verhaltener fällt der Ausblick in Branchen wie Automobil, Immobilien und Bau aus.
Die vollständige Studie finden Sie hier: kpmg.com














