
Der Cloudanbieter Ionos und das Stuttgarter Technologieunternehmen Q.Ant wollen künftig zusammenarbeiten. Ziel ist es, photonische Prozessoren für KI-Anwendungen in kommerziellen Rechenzentren einzusetzen. Die Partnerschaft wurde am Rande der Digitalkonferenz Re:publica in Berlin bekannt gegeben. Die Partnerschaft soll die technologische Souveränität Europas im Bereich künstlicher Intelligenz stärken. Q.Ant entwickelt photonische Chips, die auf Licht statt auf Elektronen basieren. Diese Technologie verspricht höhere Rechenleistung bei geringerem Energieverbrauch als herkömmliche GPUs. „Mit Q.Ant haben wir einen Partner, der Computing neu denkt“, sagte Andreas Nauerz, Chief Product Officer bei Ionos. Die photonischen Chips könnten die Skalierung von KI-Infrastrukturen ermöglichen. Gemeinsam wollen die Unternehmen Anwendern Zugang zu KI-Technologien bieten, die auf europäischen Werten wie Datenschutz und Transparenz basieren. Q.Ants Native Processing Server (NPS) sind bereits in wissenschaftlichen Rechenzentren im Einsatz, darunter am Leibniz-Rechenzentrum in München und am Forschungszentrum Jülich. Die Partnerschaft mit Ionos soll nun den Weg für den kommerziellen Einsatz ebnen.
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