Die Fraunhofer-Gesellschaft feierte am 26. März 75-jähriges Bestehen. Am 26. März 1949 bat Staatssekretär Hugo Geiger 210 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in das Bayerische Wirtschaftsministerium. Er hatte den Wunsch, mit der Gründung der Fraunhofer-Gesellschaft zum Aufbau der Wirtschaft in Bayern und Deutschland beizutragen. Namensgeber wurde der Forscher, Erfinder und Unternehmer Joseph von Fraunhofer (1787-1826). Entsprechend dem Bedarf der Nachkriegszeit standen in den ersten Jahren Forschungen auf den Gebieten des Bergbaus, der Hüttentechnik und des Maschinenbaus im Vordergrund. Nachdem 1984 der Verbund Mikroelektronik entstanden war, schlossen sich seit 1997 verstärkt weitere Fraunhofer-Institute zu thematisch orientieren Verbünden zusammen. 2015 gründete die Fraunhofer-Gesellschaft erstmals sogenannte regionale Leistungszentren. Fraunhofer verfügt aktuell über 76 Institute und Forschungseinrichtungen und mehr als 30.800 Mitarbeitende. www.fraunhofer.de
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