Der angebliche Papst in weißer Daunenjacke, die vermeintliche Verhaftung Trumps oder Franziska Giffeys Gespräch mit einem falschen Klitschko – was auf den ersten Blick täuschend echt aussieht, entpuppt sich im Nachhinein als sogenanntes Deepfake. Dabei handelt es sich um Bilder, Audios oder Videos, die täuschend echt verändert oder verfälscht werden. Laut einer Bitkom-Befragung hat eine knappe Mehrheit der Deutschen schon einmal von solchen Deepfakes gehört oder gelesen (60 Prozent). Allerdings können nur 15 Prozent der rund 1.000 Befragten gut erklären, was man unter Deepfakes versteht. 23 Prozent wissen zumindest in etwa darüber Bescheid, 22 Prozent haben zwar schon davon gelesen oder gehört, wissen aber nicht genau, was es ist. Ein Drittel (33 Prozent) hingegen hat noch nie von Deepfakes gelesen oder gehört. 81 Prozent sagen, sie würden ein Deepfake nicht erkennen. 44 Prozent geben an, schon einmal auf ein Deepfake reingefallen zu sein. 63 Prozent sagen, sie haben Deepfakes in Berichterstattungen über das Thema gesehen. Nur 2 Prozent haben im Internet Deepfakes erkannt, die nicht als solche gekennzeichnet waren. 8 Prozent sind auf Deepfakes gestoßen, die als solche gekennzeichnet waren. Und 3 Prozent haben selbst schon einmal eine Software ausprobiert, mit der man Deepfakes erstellen kann. www.bitkom.org
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