Die Unternehmen stehen ab sofort auf der Verbotsliste für den Einsatz in US-Behörden. Diese Produzenten arbeiten als OEM-Hersteller für bekannte Unternehmen, deren Produkte in großer Stückzahl auch in Deutschland bzw. Europa im Einsatz sind. „Die Lieferketten von IoT-Geräten sind komplex – das zeigt bereits das Beispiel von Huawei-Zertifikaten in Geräten von Cisco, die unser Team gefunden hat. Die Technologie der jetzt betroffenen chinesischen Firmen kommt ‚undercover‘ auch in Produkten namhafter Hersteller wie Abus oder Panasonic zum Einsatz“, warnt Rainer M. Richter, Geschäftsführer von IoT Inspector. Das deutsche Unternehmen prüft IoT-Devices auf Sicherheitslücken in der enthaltenen Firmware. Die Problematik reiche jedoch weit über die betroffenen fünf Unternehmen hinaus. Viele Überwachungskameras und Telekommunikationsgeräte enthalten laut IoT Inspector Sicherheitslücken und kaum geschützte Zugänge, die durch Angreifer oder Geheimdienste einfach ausgenutzt werden können. „Die Spanne reicht vom unerkannten Administratorzugang bis zu über ein IoT-Device leicht hackbaren WLAN-Zugang“, führt Richter aus. Das betrifft auch Hersteller, die außerhalb von China angesiedelt sind. Subunternehmer, Sicherheitsdienstleister oder Firmen, die Produkte dieser OEM-Zulieferer und Partner mit eigenem Label versehen oder einsetzen, sind ebenso Teil des US-Banns, der möglicherweise auch in Europa Schule machen wird. Hersteller und Inverkehrbringer sind daher dringend angehalten, die Firmware am besten schon vor der Installation auf Sicherheitslücken zu untersuchen und gezielt abzusichern. Aber auch heimische Behörden und Netzwerkbetreiber sollten mehr Bewusstsein für das mit IoT-Geräten verbundene Risiko entwickeln und die Infrastruktur und deren Komponenten entsprechend gegen Gefahren sichern.
USA verbannen IoT-Produkte von fünf OEM-Herstellern
-
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand.…
-
Anzeige
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von…
-
Aufruf zur Teilnahme
Studie untersucht Bildungs- und Berufsentscheidungen
Eine bundesweite Studie, an der u.a. das Fraunhofer FIT beteiligt ist, untersucht die Bildungs- und Berufsorientierung am Übergang von der Schule in…
-
Gastbeitrag von Corinne Wilhelm und Annette Neumann
Ohne Frauen keine Zukunft in der industriellen Führung
Frauen in Führungspositionen sind im verarbeitenden Gewerbe sind weiterhin rar. Die Organisationsberaterin Corinne Wilhelm setzt deshalb ein internes Führungskräfteprogramm auf, das weibliche…
-
Bosch treibt Entwicklung neuer Roboterlösungen voran
Bosch will die Entwicklung fortschrittlicher Robotik, insbesondere humanoider Robotik, an entscheidenden Stellen mitgestalten und Schlüsseltechnologien für Automatisierung und Robotik aktiv vorantreiben.
-
Quantencomputing-Investitionen innerhalb eines Jahres versechsfacht
Laut einer im April veröffentlichten Untersuchung von McKinsey arbeiten bereits mehr als 300 Unternehmen mit Quantentechnologien. Dabei zeigt sich, dass Europa bei…
das könnte sie auch interessieren
-
E-CAD-Studie zeigt KI-Potenziale
54% der Elektrokonstrukteure ohne Zeit für Innovation
-
-
-
Dualis Mobile Robots Bibliothek erweitert Visual Components
Mobile Roboter im Gesamtsystem planen















