Daten müssen für Entscheidungen relevant sein

Die Datenflut hat die Menschen an ihre Grenzen gebracht – und das in einer Zeit, in der für Führungskräfte viel auf dem Spiel steht. 57 Prozent der Befragten geben an, dass die Kopfschmerzen enorm sind, die ihnen das Sammeln und Interpretieren so vieler Daten bereitet. Besonders deutlich wird dies in der Geschäftswelt: 82 Prozent der Manager sagen, dass Menschen oft Entscheidungen treffen und dann nach Daten suchen, um sie zu rechtfertigen. 74 Prozent der Mitarbeiter glauben, dass Unternehmen oft die Meinung der bestbezahlten Person über die Daten stellen. 73 Prozent sind der Meinung, dass die meisten Entscheidungen in Unternehmen nicht rational getroffen werden.

Die Situation ist so schwierig, dass 48 Prozent der Unternehmensleiter es vorziehen würden, wenn all diese Schwierigkeiten einfach beseitigt würden und ein Roboter ihre Entscheidungen treffen könnte. Trotz der Frustration rund um Daten wissen die Menschen, dass ihre Entscheidungen ohne Daten weniger genau (40 Prozent), weniger erfolgreich (18 Prozent) und fehleranfälliger (42 Prozent) wären. Sie glauben zudem, dass ein Unternehmen, das Technologie für datengestützte Entscheidungen einsetzt, vertrauenswürdiger (80 Prozent) und erfolgreicher (78 Prozent) ist. Viele sind daher eher bereit, in dieses Unternehmen zu investieren (76 Prozent), mit ihm zusammenzuarbeiten (76 Prozent) und für es zu arbeiten (78 Prozent).

Wegweisende Tools als Ausweg aus dem Entscheidungsdilemma

„Menschen ertrinken in Daten“, kommentiert Seth Stephens-Davidowitz, Data Scientist und Autor von Everybody Lies und Don’t Trust Your Gut Diese Studie verdeutlicht, dass die überwältigende Menge an Informationen, die ein Mensch im Laufe eines durchschnittlichen Tages erhält – Internetrecherchen, Nachrichtenmeldungen, unaufgeforderte Kommentare von Freunden – häufig zu mehr Informationen führt, als das Gehirn verarbeiten kann. Die Menschen sind versucht, die verwirrenden und manchmal widersprüchlichen Daten zu vernachlässigen und einfach das zu tun, was ihnen richtig erscheint. Doch das kann ein großer Fehler sein. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass unser Instinkt uns in die Irre führen kann und dass die beste Entscheidungsfindung auf dem richtigen Verständnis relevanter Daten beruht. Ein erster wichtiger Schritt ist es, einen Weg zu finden, den Datenstrom in den Griff zu bekommen, um Unternehmen dabei zu helfen, zwischen Signal und Rauschen zu unterscheiden.“

„Datenanalysen sind für die Weiterentwicklung eines Unternehmens heute maßgebend. Die schiere Menge an Daten, die Entscheidern aber heute aus diversen Quellen zur Verfügung stehen, macht es ihnen schwer, sie ohne geeignete Werkzeuge sinnvoll zu nutzen „, erklärt Peter Merkert, Co-Founder von retraced und CTO & Blockchain Experte. „In der Praxis haben wir bei retraced anfangs die Erfahrung gemacht, dass die Herausforderung einerseits darin liegt, eine hohe Datenqualität herbeizuführen, und andererseits, mit Analysen auch wirklich zielführend zu relevanten Ergebnissen zu kommen. Mit Oracle Analytics Cloud setzen wir heute auf eine Plattform, die dies sicherstellt und uns wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen gibt.

„In dem Maße, in dem Unternehmen expandieren, um neue Kunden innovativ zu bedienen, wächst auch die Anzahl der Daten, die sie für ein vollständiges Bild benötigen. Führungskräfte, die wichtige Entscheidungen über ihr Unternehmen treffen, ignorieren diese Daten auf eigenes Risiko“, erklärt Volker Rosendahl, Vice President & Country Leader Cloud Applications bei Oracle. „Zögern, Misstrauen und mangelndes Verständnis von Daten, das die Studie anführt, deuten darauf hin, dass viele Organisationen ihre Ansätze für Daten und Entscheidungsfindung überdenken müssen. Was wirklich benötigt wird, ist die Möglichkeit, Daten mit Erkenntnissen, Entscheidungen und Maßnahmen zu kombinieren. Mit unserer Bandbreite an vernetzten Cloud-Funktionen, die von grundlegendem Datenmanagement über erweiterte und angewandte Analytik bis hin zu unserer kompletten Suite von Geschäftsanwendungen reicht, sind wir ideal aufgestellt, um diesen Bedarf zu decken.“

Methodik

Die globale Stichprobe von 14.250 Personen wurde im Januar 2023 durchgeführt. In jedem Land repräsentierte diese Mitarbeiter und Führungskräfte, darunter Presidents, CEOs, Vorsitzende, C-Level Executives, CFOs, CTOs, Direktoren, Senior Manager, HR-Manager und andere ausgewählte Führungspositionen, die durch mit Verbrauchern abgeglichene Daten bestätigt wurden, die über die globale Insights-Plattform Prodege abgerufen wurden. Die Stichproben der Mitarbeiter wurden, soweit möglich, kalibriert, um die Alters- und Geschlechtsdemografie der nationalen Belegschaft widerzuspiegeln.

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