60% erleben mindestens einen Cyberangriff pro Jahr

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Bild: TXOne Networks

TXOne Networks hat seinen Annual OT/ICS Cybersecurity Report 2026 veröffentlicht. Daraus wird ersichtlich, dass Angreifer nicht mehr nur auf Datenabfluss, sondern gezielt auf die Stabilität ganzer Produktionslinien abzielen. Innerhalb von zwölf Monaten registrierten 60% der befragten Firmen mindestens einen Cybervorfall in ihrer OT-Umgebung, wobei knapp die Hälfte sogar mehrfachen Attacken ausgesetzt war. Obwohl TXOne im vergangenen Jahr keine neuartige, speziell auf industrielle Steuerungssysteme zugeschnittene Malware beobachtete, stieg die Zahl der Sicherheitsvorfälle branchenübergreifend an. Der Cybersecurity-Spezialist hebt hier den Ursprung der Angriffe hervor: 96% der OT-Sicherheitsvorfälle sind auf Kompromittierungen in der klassischen IT zurückzuführen. Diese verteilen sich auf direkte Penetrationen (56%) und Kollateralschäden (40%). Ransomware dominiert weiterhin das Bedrohungsfeld und betraf 52% der Unternehmen. Laut TXOne agieren professionelle Tätergruppen zunehmend raffinierter, indem sie legitime Tools wie etwa vertrauenswürdige Windows-Treiber missbrauchen, um Schutzmechanismen zu unterlaufen. Darüber hinaus geraten komplexe Lieferkettenplattformen verstärkt in den Fokus, um über deren Schwachstellen tief in kritische Betriebssysteme vorzudringen.

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