SFKL zeigt, wo die Industrie 4.0 steht

Auf dem Innovationstag der SFKL standen Industrie 4.0-Technologien und deren Anwendung im Fokus
Auf dem Innovationstag der SFKL standen Industrie 4.0-Technologien und deren Anwendung im FokusBild: Technologie-Initiative SmartFactoryKL e.V.

Wie die Umsetzung von Industrie 4.0 aussehen kann, zeigte die SmartFactory-KL (SFKL) während des Innovationstages 2024. An sechs Stationen wurden Technikbeispiele vorgeführt, etwa zu dem Themen Interoperabilität, Digitale Zwillinge, Mensch-Maschine-Interaktion oder Digitales Services im Datenraum. Zwei Touren zeigten Schlüsseltechnologien, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Unternehmen gemeinsam entwickelt wurden.

Beispiel Interoperabilität

Am sogenannten TSN-Hochzeitsmodul wurde Interoperabilität gezeigt. Dabei synchronisierten die Experten eine Linearachse von Rexroth und einen Roboterarm von Yaskawa. „Die größte Herausforderung bei der Synchronisation liegt in der performanten und deterministischen Vernetzung beider Systeme, um anspruchsvolle Motion-Anwendungen realisieren zu können. Offene und erweiterbare Steuerungsarchitekturen vereinfachen diese Vernetzung erheblich“, erklärte Researcher Thomas Bach.

Beispiel Digitaler Zwilling

Christoph Fischer vom Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI), das eng mit der SFKL verzahnt ist, arbeitet mit dem Thema Intralogistik und 5G. Im Showcase fuhr ein autonomer Roboter durch eine Halle, was parallel in Echtzeit als Digitaler Zwilling auf einem Bildschirm zu sehen war. Die Positionierung des Roboters beträgt dabei weniger als 1mm. Dies sei für Spezialanwendungen gedacht, bei denen es auf absolute Präzision ankommt, erläutert Fischer. „Wir können zudem gut zeigen, wie ein Digitaler Zwilling arbeitet.“ Um dies zu verdeutlichen, schob er dem Roboter auf dem Bildschirm eine virtuelle Kiste in den Weg. Der Roboter stoppte, obwohl offensichtlich kein reales Hindernis im Weg stand.

Im Vorfeld des Innovationstages haben die Kommunikatorinnen und Kommunikatoren aus dem Netzwerk den SFKLstoryHUB gegründet, um zukünftig gemeinsam die erarbeiteten Inhalte besser multiplizieren zu können und die konstruktive Zusammenarbeit zu fördern.

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