Hilft ein PLM-System?

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Bild: Aras Software GmbH

Die Digitalisierung führt in der Industrie sowohl zu neuen Entwicklungsmethoden als auch zu neuen Produkten. Für neun von zehn der von Aras befragten Entscheider steht zudem fest, dass sich auch ihr Geschäftsmodell verändern wird. „Das traditionelle Geschäftsmodell basiert vor allem auf der effizienten Herstellung physischer Produkte. Durch die Digitalisierung werden andere, zukunftsfähige Geschäftsmodelle hinzukommen. Beispielsweise solche, die das Nutzen statt das Besitzen eines Produkts in den Vordergrund stellen“, sagt Jens Rollenmüller, Geschäftsführer von Aras Deutschland.

Oft fehlen geeignete Werkzeuge

Laut Befragung fehlt es vielen Akteuren auf dem Weg zum digitalen Industrieunternehmen noch an der Datenstrategie und den Werkzeugen, um solche Geschäftsmodelle umzusetzen. So bemängeln rund drei Fünftel der Befragten (62 Prozent) die schlechte Qualität ihrer Daten; in acht von zehn Fällen konnten bestehende Datensilos im Unternehmen noch nicht aufgebrochen werden. „Product Lifecycle Management (PLM) hilft Unternehmen, produktbezogene Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu erstellen, zu pflegen und allen Beschäftigten für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zur Verfügung zu stellen“, sagt Aras-Geschäftsführer Rollenmüller.

Wo zeigen sich Unterschiede?

Von den Unternehmen, die bereits eine PLM-Software nutzen, geben neun von zehn an, dass jedes Teammitglied auf die für seine Arbeit notwendigen Produktdaten zugreifen kann. Zum Vergleich: Bei Unternehmen ohne PLM-System sind es 56 Prozent. Zudem bestätigen 89 Prozent der Unternehmen mit PLM eine abteilungsübergreifende Nutzung der Daten, bei den Firmen ohne PLM sind es 71 Prozent. Ein weiteres Ergebnis: 87 Prozent der Hersteller mit PLM bezeichnen sich selbst bereits als digitales Industrieunternehmen, bei den Unternehmen ohne PLM sind es 69 Prozent. „Product Lifecycle Management ermöglicht es Unternehmen, den wahren Wert ihrer Daten zu nutzen, um flexibler auf Marktveränderungen und Kundenwünsche reagieren zu können“, sagt Industrie-Experte Jens Rollenmüller.

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