
Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat das zweite mal in Folge zugelegt. Gegenüber dem Vormonat kletterte der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im März um 0,7 Punkte auf 101,7 Punkte. Zuletzt stand das Arbeitsmarkbarometer so günstig vor der Corona-Krise im Februar 2020. „Am Arbeitsmarkt stehen die Zeichen auf Erholung“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs ‚Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen‘. Sowohl bei der Beschäftigungsentwicklung als auch der Arbeitslosigkeit zeigten sich positive Signale. Die Verlängerung des Lockdowns sei allerdings erst nach Ende des Befragungszeitraums bis Mitte des Monats beschlossen worden. „Die Risiken der Pandemie bleiben immens. Die Krise ist in den nächsten Monaten noch nicht vorbei“, so Weber. Die Beschäftigungskomponente des Arbeitsmarktbarometers legte im März um 0,6 Punkte zu und liegt nun bei 101,1. Damit wird ein leichter Beschäftigungsaufbau erwartet. Die Komponente zur Vorhersage der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit liegt mit 102,3 Punkten deutlich im positiven Bereich und lässt eine sinkende Arbeitslosigkeit erwarten. Sie stieg gegenüber dem Februar um 0,8 Punkte.















