
Laut einer aktuellen Analyse des IT-Security-Spezialisten Trend Micro setzen 74 Prozent der deutschen Unternehmen (81 Prozent weltweit) bereits KI-gestützte Tools als Teil ihrer Cybersicherheitsstrategie ein, weitere 22 Prozent (16 Prozent weltweit) prüfen aktiv deren Implementierung. Nahezu alle Befragten (96 Prozent in Deutschland, 97 Prozent weltweit) sind offen für den Einsatz von KI in irgendeiner Form. 48 Prozent der deutschen Befragten (52 Prozent weltweit) nutzen sie bereits für wichtige Security-Prozesse wie das automatisierte Auffinden von Assets, Risikopriorisierung und Anomalieerkennung. Zudem hoffen viele Verantwortliche auf die Möglichkeiten von KI, um ihre Cybersicherheit zu verbessern: Bei 42 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland haben KI und Automatisierung oberste Priorität zur Verbesserung der Cybersicherheit.
KI macht Cyberangriffe kompexer
Doch die zunehmende Verbreitung von KI birgt auch Risiken. 93 Prozent der deutschen Unternehmen (94 Prozent weltweit) glauben, dass sich KI in den nächsten drei bis fünf Jahren negativ auf ihre Cyberrisiken auswirken wird. Die Hälfte (50 Prozent in Deutschland, 53 Prozent weltweit) erwartet eine Zunahme des Umfangs und der Komplexität von KI-gesteuerten Angriffen, die sie zwingen werden, ihre bestehenden Cybersicherheitsstrategien zu überdenken und neu aufzustellen. Zu den größten Bedenken deutscher Unternehmen beim Einsatz von KI zählen:
- das Risiko der Offenlegung sensibler Daten (39 Prozent in Deutschland, 42 Prozent weltweit)
- die Möglichkeit, dass geschützte Daten von nicht vertrauenswürdigen Modellen ausgenutzt werden (35 Prozent in Deutschland, 36 Prozent weltweit)
- die Herausforderungen bei der Überwachung durch die Zunahme neuer Endpunkte und APIs (33 Prozent in Deutschland, 31 Prozent weltweit)
- die Entstehung von Blind Spots durch die Verbreitung von Schatten-IT (32 Prozent in Deutschland, 31 Prozent weltweit)
- die Ungewissheit darüber, wie Daten von KI-Systemen verarbeitet und gespeichert werden (28 Prozent in Deutschland, 38 Prozent weltweit)
- ein erhöhter Compliance-Druck (22 Prozent in Deutschland, 33 Prozent weltweit)
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