
Die BMW Group und PreZero, ein Unternehmen der Schwarz Gruppe das sich mit Kreislaufwirtschaft beschäftigt, haben einen einen strategischen Kooperationsvertrag unterzeichnet und wollen gemeinsam die Kreislaufwirtschaft in der europäischen Automobilbranche voranzubringen. Wie die Unternehmen berichten, ist es das Ziel, ein Geschäftsmodell zur Verwertung von Altfahrzeugen zu entwickeln und so einen geschlossenen Material- und Verwertungskreislauf zu etablieren.
Bedarf an Primärrohstoffen senken
Demnach sollen Altfahrzeuge konsequent als strategische Materialquelle genutzt werden. Zunächst sollen Komponenten eines Fahrzeugs durch weitere Nutzung möglichst lange im Kreislauf gehalten werden. In einem weiteren Schritt ist es das Ziel, durch innovative Verwertungsprozesse mehr hochwertige Recyclingmaterialien und Rohstoffe für den weiteren Einsatz zu gewinnen. Der Bedarf an Primärrohstoffen würde so deutlich gesenkt werden.
Kreislaufwirtschaft als Geschäftsmodell
Für die BMW Group ist die Partnerschaft ein zentraler Baustein ihrer Unternehmens- und Dekarbonisierungsstrategie. Ralf Hattler, Senior Vice President Customer Support und Aftersales der BMW Group, ordnet die Bedeutung der Kooperation ein: „Die Zusammenarbeit mit PreZero ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, die Kreislaufwirtschaft als echtes Geschäftsmodell zu etablieren. Für die BMW Group ist sie schon jetzt zentrales Element der Unternehmensstrategie und ein Schlüssel zur Reduktion von CO2 und Ressourcenschonung. Gemeinsam mit PreZero schaffen wir die Voraussetzungen, um die gesamte Wertschöpfungskette eines Fahrzeugs so zu gestalten, dass Materialien und Komponenten möglichst lange und hochwertig im Kreislauf bleiben. Unser Ziel ist es, den Bedarf an Primärmaterial deutlich zu senken und die Lieferketten resilienter zu gestalten.” In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
Für PreZero ist die Kooperation ein logischer Schritt, um ökologische Verantwortung mit ökonomischem Erfolg zu verbinden. Carsten Dülfer, CEO von PreZero in Deutschland, betont die Tragweite für den Markt: „Nach dem Kauf von Europas größter Batterie-Recycling-Anlage im Jahr 2025 gehen wir mit der BMW Group den nächsten Schritt zum Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie. Gemeinsam entwickeln wir skalierbare Lösungen, die nicht nur die strengen Anforderungen an Compliance und Nachhaltigkeit erfüllen, sondern die Dekarbonisierung der Industrie in ganz Europa aktiv vorantreiben. Wir schließen damit die Lücke zwischen Automobilentwicklung und Recycling-Realität.“
Zentraler Baustein: Wissenstransfer
Wie BMW mitteilt, bildet der Wissenstransfer einen zentralen Baustein der Zusammenarbeit: Von der Montagelinie bis zur Recycling-Pipeline bringt der Autobauer seine Expertise aus dem „Design for Recycling“, Erkenntnisse aus der Altfahrzeugverwertung im eigenen Recycling und Demontage Zentrum (RDZ) sowie Material- und Fertigungskompetenz ein. PreZero steuert das Know-how für europäische Stoffströme und Sortiertechnologien bei. Hierbei greift das Unternehmen auch auf seine Expertise im Bereich Batterierecycling zurück.














