
Axel Zein, CEO bei WSCAD, ist sich sicher: „Electrix AI verändert grundlegend die Art und Weise, wie Konstruktionsvorgänge in der Elektrotechnik durchgeführt werden. Wir haben enorme Zeiteinsparungen gemessen. Die signifikante Vereinfachung der Konstruktionsschritte verspricht erhebliche Produktivitätssteigerungen.“ Um die Idee hinter der Neuentwicklung zu veranschaulichen, bemüht Zein ein Bild: „Stellen Sie sich vor, jeder Arzt dieser Welt hätte einen Assistenten, und dieser Assistent kennt 90 Prozent aller medizinischen Publikationen. Die Ärzte wären plötzlich signifikant besser, sie würden Diagnosen effizienter stellen und Behandlungsmethoden besser und schneller anwenden. Tatsächlich ist KI ein Produktivitäts-Booster.“
AI Copilot steht bei Neuheiten im Mittelpunkt
Im Zentrum der nach rund einem Jahr Entwicklungszeit vorgestellten Neuerung Electrix AI und als Schnittstelle zur KI steht der AI Copilot. Ein Klick auf die kleine Schaltfläche mit drei Sternchen genügt und über ein Chat-Feld begleitet die KI den Arbeitsalltag. Die Software reagiert auf Sprach- oder Textbefehle, prüft Konstruktionen, korrigiert Fehler und passt sich den Bedürfnissen des Nutzers an. „Statt zu suchen und manuell zu konstruieren, fragt man jetzt den AI Copiloten und delegiert Aufgaben“, erklärt Zein. Materiallisten, Makros und Bauteile werden in einem Bruchteil der bisherigen Zeit erstellt und platziert. Sind in Wettberbssystemen über 20 Klicks erforderlich, um eine Materialliste zu erstellen, genügt in WSCAD jetzt der Befehl „Erstelle eine Materialliste“ – und in wenigen Sekunden ist die Liste fertig. Auch das Platzieren von Makros ist unkompliziert: Vier Makros auf eine neue Seite zu setzen, dauert ca. 15s, während herkömmliche Methoden dafür 5min benötigen. Möchte man die Arbeit auf Fehler überprüfen, reicht der Befehl ‚Finde die Fehler in diesem Projekt‘. Electrix AI durchsucht den Schaltplan und identifiziert Probleme, wie offene Verbindungen, fehlende Zuweisungen oder Bauteile. Die Analyse dauert nur wenige Sekunden und ersetzt zeitaufwendige, manuelle Prüfungen. Antworten auf technische Fragen, wie etwa zu Drahtquerschnitten, sind ebenfalls sofort verfügbar. Die Anweisung ‚Gib mir einen Kupferdraht, blau, 24V DC, 64A‘ genügt und schon hängt ein passendes Drahtattribut mit einem Querschnitt von 16mm² am Mauszeiger. In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
Schlüssel gegen Zeitdruck und Fachkräftemangel
Neben der Zeitersparnis ist die einfache Bedienung ein weiterer Vorteil. Die KI stellt spezialisiertes E-CAD-Wissen bereit und lernt aus den Eingaben der Nutzer. Dieses Wissen verbessert langfristig die Effizienz. Weniger erfahrene Anwender können nun Aufgaben übernehmen, die bisher Experten vorbehalten waren. Gleichzeitig können erfahrene Konstrukteure sich mit deutlich weniger Zeitaufwand komplexen Projekten widmen. „Die neue Arbeitsteilung steigert die Produktivität und hilft Unternehmen, die wachsenden Anforderungen besser zu bewältigen“, betont Zein. „Die Integration von KI in unsere E-CAD-Software eröffnet völlig neue Möglichkeiten und ist der Schlüssel für mehr Produktivität.“
Datenschutz hat hohe Priorität
Da Daten- und Knowhow-Schutz auch im Schaltschrankbau essenzielle Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit sind, hebt Zein diesen Aspekt mit Blick auf die Entwicklung des AI Copiloten hervor: „Die Lösung bietet hinsichtlich KI den bestmöglichen Datenschutz. Der Anwender ist komplett anonym. Wir verstecken sogar dessen IP-Adresse. Er benötigt keine User-ID, kein ChatGPT, kein Gemini etc. Wir geben keinerlei personenbezogene Daten weiter. Auch die Chat-Daten löschen wir am Ende jeder Session. Es gibt keine Historie, die Projektdaten werden nicht gespeichert, und natürlich haben wir eine End-to-End-Verschlüsselung.“














