
Der Maschinenbau in Deutschland erwartet im kommenden Jahr ebenfalls einen Produktionsrückgang, und erstmals seit vielen Jahren droht in der Branche wieder ein Stellenabbau. Um den Standort Deutschland und Europa zu stärken, fordert der VDMA-Fachverband daher eine deutliche Kehrtwende der Politik. „Wir erleben eine Welt, die von Verunsicherung geprägt ist: aufgrund von Kriegen, von handelspolitischen Grabenkämpfen und von Wahlerfolgen extremistischer Parteien und Kandidaten mit ihren Parolen, die unsere freiheitlich-marktwirtschaftliche Grundordnung destabilisieren oder sogar zerstören wollen“, sagte VDMA-Präsident Bertram Kawlath auf der Jahrespressekonferenz des Verbands in Frankfurt. Die schwierige konjunkturelle Lage des Maschinenbaus spiegelt sich in wichtigen Kennziffern wider. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres kamen real 8 Prozent weniger Bestellungen in die Bücher. Die Kapazitätsauslastung sank im Oktober auf 79,1 Prozent. Für das kommende Jahr prognostiziert der Verband ein reales Produktionsminus von 2 Prozent. Laut einer aktuellen Umfrage unter gut 500 Mitgliedsfirmen rechnen 61 Prozent der Befragten zudem mit einem Stellenabbau in den kommenden 12 Monaten. 20 Prozent rechnen indes mit einem Stellenaufbau.
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