4. Technischer Fortschritt schneller als die Umsetzung

Laut einer Untersuchung von Lenovo befindet sich eine signifikante Mehrheit der KI-Anwender erst in der Anfangs- oder Pilotphase. 43% planen in GenAI zu investieren. Auch das Analystenhaus IDC verzeichnet eine Vielzahl an Tests und Machbarkeitsstudien. Business-Software- ist da schon oft schon weiter. Sie integriert mehr und mehr proaktive KI-Agenten. Diese werden zunehmend eigenständig Aufträge ausführen, vernetzt zusammenarbeiten und ganze Produktions- oder Wartungsabläufe steuern. Gartner sagt voraus, dass bis 2026 bereits 40% der Unternehmensanwendungen über aufgabenspezifische KI-Agenten verfügen. Damit diese den gewünschten Nutzen entfalten, müssen sie exakt auf die jeweiligen Anforderungsprofile zugeschnitten sein. Augmentir empfiehlt daher, Agenten selbst zu entwickeln. Hier unterstützt Software, ganz ohne Programmierkenntnisse.

5. KI-Kompetenz als Arbeitgeber-Aufgabe

Viele produzierende Unternehmen berichten von einem Mangel an Personal mit KI-Qualifikation. Mehr als 40% sehen hier laut einer Studie von Revalize einen Engpass. Dennoch plant „nur jedes vierte Unternehmen … in den nächsten zwölf Monaten, aktiv in den Aufbau interner KI-Kompetenzen und Schulungsprogramme zu investieren“, stellt ein KPMG-Papier fest. Für Augmentir ergibt sich an dieser Stelle ein klares To-Do für die Fertigungsbranche. KI bei dieser Aufgabe unterstützen. Sie fungiert als persönlicher Coach dort, wo Menschen noch nicht genug wissen, z.B. mit personalisierter Einarbeitung, passgenauen Schulungen und gesicherten Lerntransfers durch Quiz-Formate.

6. Menschliche Arbeit definiert sich neu

Laut den Trends rücken Mensch und KI 2026 enger zusammen. Die Rollenverteilung stellt sich dabei klarer dar als im Vorjahr: Teams bestehen künftig aus Mitarbeitenden sowie aus KI-Assistenten und Agenten. Während die Algorithmen Routineaufgaben übernehmen, treten Menschen als Supervisoren, Entscheider und kreative Problemlöser auf. Als ‚Human in the Loop‘ tragen sie eine zunehmend höhere Verantwortung. Dass dies nicht ohne Folgen bleibt, darauf weist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hin. Sie erklärt, dass durch den KI-Einsatz verstärkt psychische Belastungen auftreten können. Unternehmen müssen sich 2026 der Frage stellen, wie ein menschengerechtes Miteinander von Belegschaft und Technologie möglich ist.

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