Predictive Maintenance
In der Fertigungsindustrie kann der Ausfall einer einzigen Maschine enorme Kosten verursachen, da ganze Produktionsketten zum Stillstand kommen. Predictive Maintenance bietet hier eine Möglichkeit, indem durch die kontinuierliche Überwachung von Maschinendaten potenzielle Probleme frühzeitig erkannt werden. Dies reduziert ungeplante Ausfallzeiten und erhöht die Produktionssicherheit.
Eine Studie von McKinsey zeigt, dass Predictive Maintenance die Wartungskosten um 10-40 Prozent senken und ungeplante Ausfallzeiten um bis zu 50 Prozent reduzieren kann. Dies setzt jedoch voraus, dass die Maschinendaten in Echtzeit verfügbar sind und mit anderen Systemen verknüpft werden können. Hier kommt die Bedeutung der Datenintegration zum Tragen: Nur wenn Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden, können datengetriebene Organisationen das volle Potenzial von Predictive Maintenance ausschöpfen. In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
Der EU Data Act: Neue Rahmenbedingungen für den Datenaustausch
Der EU Data Act stellt einen entscheidenden Schritt dar, um den sicheren Datenaustausch zwischen Maschinenherstellern und Kunden zu ermöglichen. Dieses Gesetz zielt darauf ab, einen rechtssicheren Rahmen zu schaffen, der es Unternehmen ermöglicht, Daten sicher mit externen Partnern zu teilen, ohne dabei die Kontrolle über diese Daten zu verlieren. Gleichzeitig bietet der EU Data Act klare Regelungen für die Dateneigentümerschaft und den Zugriff, was die Grundlage für eine verstärkte Zusammenarbeit in der Industrie schafft. Hersteller waren bislang oft zögerlich, ihre Maschinendaten zu teilen, aus Angst, ihre Wettbewerbsposition zu schwächen. Langfristig wird der EU Data Act die Zusammenarbeit in der Fertigungsindustrie vereinfachen und den Weg für innovative Lösungen ebnen, die auf der gemeinsamen Nutzung von Daten basieren.
Mit Low-Code zur datenbasierten Produktion
Wer Zugriff auf die richtigen Daten in der richtigen Qualität hat, besitzt die Macht, sich in einem hart umkämpften Markt durchzusetzen. Egal, ob es um die Maschinensteuerung, den Einsatz von KI oder geschäftskritische Anwendungen geht – Daten sind der Schlüssel. Low-Code-Plattformen bieten eine Möglichkeit, um Integrationsprobleme auf Applikationsebene zu beheben. Sie ermöglichen die zentrale Verbindung von isolierten Datenquellen und vernetzen unterschiedliche Systeme – wie Produktionssteuerung, ERP und CRM – nahtlos miteinander. Sobald Maschinenhersteller ihre Daten über Cloud-Services oder SCADA-Systeme bereitstellen, können diese Daten reibungslos integriert und für eine optimierte Steuerung und Effizienz genutzt werden.














