„Die Studie zeigt, dass die Unternehmen der digitalen Souveränität nach wie vor eine hohe Bedeutung beimessen, insbesondere für den langfristigen Erfolg der deutschen und der europäischen Wirtschaft insgesamt. Daher ist es wichtig, dass die Politik mit regulatorischen Rahmenbedingungen Anreize so setzt, dass innovative digitale Lösungen in Deutschland und Europa entwickelt und angewendet werden. Ein besonderes Augenmerk liegt nun auf der kürzlich verabschiedeten KI-Verordnung. Nicht zuletzt von deren Umsetzung wird es abhängen, inwieweit KI-Lösungen Made in Germany oder Made in Europe auf nationalen und internationalen Märkten erfolgreich sein werden“, ordnet Irene Bertschek die Ergebnisse ein.

Zur Studie

Aufbauend auf einer repräsentativen Befragung von 1.200 Unternehmen aus der Informationswirtschaft und dem Verarbeitenden Gewerbe beleuchtet die Studie, in welchen Technologiefeldern Unternehmen in Deutschland eine Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern bzw. Partnern wahrnehmen, was die Ursachen dafür sind und wie Unternehmen ihre eigene Abhängigkeit sowie die der deutschen und der europäischen Wirtschaft als Ganzes bewerten. Durch einen Vergleich der aktuellen Umfrageergebnisse mit einer Erhebung aus dem Jahr 2021 ermöglicht die Studie darüber hinaus Einschätzungen dazu, inwieweit sich unternehmensrelevante Faktoren beim Thema Digitale Souveränität entwickelt haben.

Die Studie ist Teil des vom BMWK beauftragten Projekts „Entwicklung und Messung der Digitalisierung der deutschen Wirtschaft am Standort Deutschland“.

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