
Investitionen in eine Strategie zur digitalen Transformation, deren Kernstück der Aufbau eines umfassenden digitalen Zwillings ist, können Unternehmen dabei helfen, die Herausforderungen zu meistern. Zu diesen zählen zunehmende Komplexität und knappere Budgets, während gleichzeitig neue Produkte, Dienstleistungen und Funktionen schneller als je zuvor auf den Markt kommen müssen.
Vorteile der Digitalisierung
Unternehmen, die eine Digitalisierungsstrategie verfolgen und umsetzen, legen den Grundstein für ihren zukünftigen Erfolg. Digitalisierte Konstruktions- und Entwicklungsprozesse ermöglichen es Unternehmen, die Produkt- oder Produktionsdefinition und -entwicklung schneller voranzutreiben. Gleichzeitig erleichtert ein digitaler Zwilling des betreffenden Systems die Zusammenarbeit über Domänengrenzen hinweg. Die Datenkontinuität wird gewährleistet und eine stärkere Automatisierung mühsamer Aufgaben ermöglicht.
Der digitale Zwilling hilft Ingenieuren außerdem dabei, sich auf wertschöpfende Aktivitäten zu konzentrieren und unter bestimmten Einschränkungen die optimale Konstruktion zu finden. Vernetzte digitale Modelle ermöglichen es Ingenieuren, die Auswirkungen in allen Bereichen der virtuellen Welt für Anlagen zu untersuchen, die sich noch in der Entwicklung befinden oder bereits im Einsatz sind.
In Zeiten, in denen die Märkte durcheinandergewirbelt werden, ist die durch die Digitalisierung ermöglichte Geschwindigkeit ein bedeutender Vorteil. Er hilft Unternehmen dabei, auf dynamische Marktbedingungen mit aktualisierten Lieferstrategien oder Systementwürfen zu reagieren, die den neuen Anforderungen Rechnung tragen. Dies ist besonders wirkungsvoll für das Lieferkettenmanagement, wo die Digitalisierung für mehr Transparenz und Zusammenarbeit zwischen den Partnern sorgt. In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz

Definition der Digitalisierungsgrade
Die Digitalisierungsreife in der Industrie reicht von Unternehmen, die noch nicht damit begonnen haben, über solche, die schon den Prozess gestartet haben, bis hin zu Unternehmen, die auf eine vollständige Digitalisierung hinarbeiten. Unterschiede ergeben sich, wenn man betrachtet, wie schnell die digitale Transformation voranschreitet; außerdem weisen Unternehmen häufig eine uneinheitliche interne Umsetzung auf. Die folgenden allgemeinen Beschreibungen veranschaulichen die Fortschritte, die Unternehmen gemacht haben, und den Weg, der noch vor ihnen liegt.
Keine: Diese Unternehmen haben noch nicht mit der digitalen Transformation begonnen. Sie verwenden weiterhin separierte Tools und Prozesse.
Digitale Anwendungen: Diese Unternehmen haben einige digitalisierte Anwendungen für verschiedene Bereiche eingeführt. Diese sind allerdings nicht durch einen digitalen Thread miteinander verbunden. In dieser Phase findet sich der größte Teil der Unternehmen, die noch dabei sind, einzelne Prozesse von papierbasierten oder nicht vernetzten Softwaretools auf vernetzte Tools und digitale Threads umzustellen.
Domänenintegration: Diese Gruppe bildet die führenden oder „branchenführenden“ Unternehmen, die digitale Threads einsetzen, um mehrere Workflows zu integrieren und gleichzeitig den durch die Digitalisierung geschaffenen Mehrwert zu nutzen. Diese Unternehmen beginnen mit der Einführung von KI-Agenten, welche den digitalen Thread nutzen können, um Aktionen über Anwendungen und schließlich über Domänen hinweg zu koordinieren. Sie befinden sich in der frühen Entwicklungsphase eines umfassenden digitalen Zwillings.
Digitales Unternehmen: Vollständige Digitalisierung und Integration im gesamten Unternehmen. Ein digitales Unternehmen nutzt den umfassenden digitalen Zwilling, industrielle KI und das industrielle Metaversum.
Die digitale Reife der Branche steckt noch in den Kinderschuhen, aber für Unternehmen, die damit beginnen und den Prozess vorantreiben, winken entsprechende Renditen.
Industrielles Metaversum leitet den digitalen Fortschritt
Letztendlich unterstützt die Digitalisierung beim Aufbau des industriellen Metaversums. Hier können Nutzer mit dem umfassenden digitalen Zwilling interagieren. Technische und geschäftliche Entscheidungen werden auf der Grundlage robuster, präziser und in Echtzeit verfügbarer Daten erleichtert. Siemens arbeitet daran, Anwendungsfälle und die grundlegenden Technologien zu entwickeln, die das industrielle Metaversum ermöglichen werden.














