
„Noch nie war ein Besuch der Hannover Messe so wichtig, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG im Rahmen der Preview-Veranstaltung zur Messe. In einer Zeit der wirtschaftlichen Herausforderungen biete die Hannover Messe entscheidende Impulse. „Hier erfahren die Besucher aus aller Welt, welche Technologien ihren Erfolg sichern und wie sie diese sofort in ihre Prozesse integrieren können“, so Köckler. Mit Blick auf die geopolitischen Rahmen fügt er hinzu: „In den vergangenen Monaten war oft von geopolitischen Unsicherheiten die Rede. Doch u.a. seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten hat sich diese Unsicherheit in eine schonungslose Klarheit gewandelt. Die USA verfolgen konsequent ihre ‚America First‘-Politik, während China seine Industrie massiv und gezielt unterstützt.“
Für Europa und Partner wie Kanada, das diesjährige Partnerland der Messe, sei es an der Zeit, enger zusammenzurücken und eine gemeinsame geo- und wirtschaftspolitische Strategie entschlossen voranzutreiben. „Auf der Messe wird Unsicherheit zu Sicherheit – sowohl technologisch als auch politisch“, fasst Köckler zusammen.
Anwendungsbeispiele und KI im Fokus
Rund 4.000 Unternehmen aus Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie Energiewirtschaft präsentieren ihre Produkte. Eine zentrale Rolle nehmen dabei Anwendungsbeispiele und künstliche Intelligenz ein. Zu den ausstellenden Unternehmen zählen etwa Amazon Web Services, Bosch, Google, Microsoft, Schneider Electric oder Siemens ebenso wie Mittelständler wie Beckhoff, Festo, Harting, ifm, Lapp, Phoenix Contact, Rittal, Schaeffler oder SEW. Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer oder das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sind ebenfalls vor Ort. Zudem präsentieren sich mehr als 300 Start-ups aus unterschiedlichen Technologiefeldern.
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