Teilprojekt Smaug
Wissenschaftlich koordiniert wird das Programm von Prof. Spinczyk an der Uni Osnabrück, wo auch eine zentrale Hardware-Plattform für die Experimente der 14 Forschungsprojekte aus ganz Deutschland betrieben wird.
Im Teilprojekt Smaug, das Spinczyk gemeinsam mit Dr. Birte Friesel leitet, geht es um die Frage, wie sich die Eigenschaften neuer Speichertechnologien kompakt, verständlich und hinreichend genau modellieren lassen. „Solche Modelle werden in der Zukunft eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung effizienter Systemsoftware sein, zum Beispiel für Betriebssysteme wie Android/IOS oder für Datenbanken, ohne die Social Media, Online Banking und vieles mehr nicht denkbar wären“, sagt Dr. Friesel.
Das Ziel besteht darin, die Modelle automatisiert zu erstellen und im Betrieb zu nutzen, um Anwendungen und Daten jederzeit mit genau den Speichertypen und Systemkomponenten zu verknüpfen, die das gewünschte Systemverhalten, zum Beispiel schnelle Reaktion oder Ausfallsicherheit, gewährleisten. In der zweiten Förderperiode wird der Ansatz an einem Forschungsbetriebssystem experimentell umgesetzt und bewertet.
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