Denn auf ihrem Campus treten die Unternehmen als Provider mit eigener Funkfrequenz auf und gewährleisten durch die lokale Datenverarbeitung einen einfachen und wesentlich sichereren Umgang mit vertraulichen Daten. Durch die beliebige Konfiguration des Netzes maximieren sie zudem die Ausfallsicherheit. Ein eigenes Campus-Netz kostet die Unternehmen zunächst die Gebühren für die Funkfrequenz und macht Konzerne aber auch kleine und mittlere Unternehmen unabhängiger von öffentlichen Funknetzen – sowie von teuren Datentarifen. Inzwischen bieten auch Endgeräte-Hersteller Smartphones, Router, Tablets & Co. privates 5G an, die gleichzeitig im WLAN genutzt werden können. Denn die Hersteller gehen davon aus, dass in Unternehmen künftig beide Netze parallel im Einsatz sind.

Popup-Netzwerke zur Demonstration

Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen verfügen oft nicht über die notwendigen Kapazitäten und das Knowhow, ein Campusnetz einzurichten. Ihnen können Spezialisten weiterhelfen, indem sie

  • die Verbindungsprobleme analysieren. Denn nicht in jedem Fall benötigen Unternehmen 5G;
  • bei 5G als Lösung klären, ob das öffentliche 5G Netz für die Sicherheitsanforderungen ausreicht;
  • mit einem Popup-Netzwerk vor Ort demonstrieren, wie 5G die Datenübertragung beschleunigt;
  • das Campus-Netz auf die Bedürfnisse (Upload/Download-Kapazitäten) des Unternehmens zuschneiden;
  • bei der Beantragung der 5G-Frequenz behilflich sind;
  • herstellerunabhängig zu geeigneter Netzwerktechnik und Geräten beraten.

Ziel muss es sein, die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung für ein Unternehmen zu finden.

Seiten: 1 2