Internetnutzer geben sich eine 3 für Medienkompetenz

Falschinformationen entlarven, Deepfakes erkennen, Informationen prüfen – viele fühlen sich damit überfordert: Im Schnitt geben sich die deutschen Internetnutzenden für ihre Medienkompetenz die Schulnote 3,1. So glaubt rund die Hälfte der Befragten, schon mindestens einmal auf ein Deepfake hereingefallen, also ein gefälschtes Video oder Foto. Je älter, desto unsicherer fühlen sie sich: Die 16- bis 29-jährigen geben sich immerhin eine 2,5 in Sachen digitaler Medienkompetenz, die Gruppe zwischen 30 und 49 Jahren eine 2,9. Ab dem Alter von 50 Jahren geben sich die Internetnutzerinnen und -nutzer höchstens ein ‚befriedigend‘: Die 50- bis 64-Jährigen geben sich im Schnitt die Note 3,2, die 65- bis 74-Jährigen eine 3,8 und wer in der Gruppe ab 75 Jahren im Internet unterwegs ist, gibt der eigenen digitalen Medienkompetenz im Schnitt sogar nur die Note 4,1. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.003 Personen ab 16 Jahren, darunter 933 Internetnutzerinnen und -nutzer im Auftrag des Branchenverbands Bitkom.

www.bitkom.org