Laut Alich hat Europa, nicht zuletzt wegen des EU AI Acts, aktuell eine Vorreiterrolle bei der KI-Regulatorik inne – muss aber gleichzeitig darauf achten, dass die Technologieunternehmen in Europa durch einen zu engen Vorgabenkäfig gegenüber der internationalen Konkurrenz nicht weiter ins Hintertreffen geraten: „Es braucht klare Richtlinien und Standards für den Einsatz von KI. ‚Safety first‘ darf aber nicht dazu führen, dass Tech-Startups und -Unternehmen aus Europa den Anschluss an die Konkurrenz verlieren. Wir haben ausgesprochen kluge Köpfe auf dem Kontinent, die an zahlreichen KI-Anwendungen arbeiten und das Potenzial haben, die Entwicklung dieser Technologie auch in Europa zu prägen. Sollte dies nicht passieren und der Standort Europa erneut in ein technologisches Abhängigkeitsverhältnis geraten, wäre dies ein fatales Signal für die Wirtschaft und die Menschen des Kontinents.“

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