Deutsche bewerten Digitalisierung positiv, aber …

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Für 85 Prozent machen digitale Technologien und Anwendungen ihr Leben unmittelbar leichter. Das geht aus einer repräsentativen Studie im Auftrag der Initiative ‚Digital für alle‘ anlässlich des Digitaltags am 7. Juni hervor. Bitkom Research befragte dafür 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. Auf der anderen Seite führt die zunehmende Digitalisierung auch dazu, dass sich Menschen davon überfordert fühlen – 41 Prozent sogar häufig und das über alle Altersklassen hinweg: So fühlt sich auch ein Drittel (33 Prozent) der 30- bis 49-Jährigen häufig überfordert. Fast die Hälfte (44 Prozent) hat außerdem Angst, der technischen Entwicklung nicht folgen zu können. Jede und jeder Zweite würde aber gerne mehr über künstliche Intelligenz lernen (49 Prozent). Eine Mehrheit (63 Prozent) sieht das Land digital gespalten. Der Anteil der Menschen, die eine Spaltung wahrnehmen, nimmt im Vergleich zu den Vorjahren leicht zu (2022: 58 Prozent, 2023: 60 Prozent). Die Geschwindigkeit der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft wird unterschiedlich bewertet: 59 Prozent finden das Tempo zu langsam, 16 Prozent halten es für angemessen, und 22 Prozent empfinden es als zu schnell. Letzteres sagen insbesondere die über 75-Jährigen (47 Prozent). Insgesamt sehen aber 86 Prozent der Deutschen die Digitalisierung als positiv an.

Künstliche Intelligenz (KI) spielt im digitalen Alltag der Menschen eine zunehmende Rolle. Vier von zehn (44 Prozent) sagen, dass KI schon heute ihr alltägliches Leben einfacher macht. 57 Prozent meinen, alle Menschen sollten die Möglichkeit erhalten, sich mit KI vertraut zu machen. Fast die Hälfte ist jedoch auch der Ansicht, dass KI den Menschen entmündigt. Insgesamt sehen drei Viertel der Befragten KI eher als Chance für die Gesellschaft – und 24 Prozent als Gefahr.

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