Natürlich könne man nicht von allen Mitarbeitenden eine aktive Beteiligung erwarten. „In der Regel ist rund ein Drittel wirklich aktiv dabei und macht sich Gedanken. Das sind dann auch diejenigen, die sich sozusagen als Unternehmer im Unternehmen fühlen, die bewusst mitgestalten und die Werte, für die wir als Unternehmen stehen, aktiv leben und vertreten.“
Dieses aktive Drittel hole etwa ein weiteres Drittel eher nebenbei durch Gespräche ins Boot, „und das verbleibende Drittel macht dann in aller Regel einfach mit, was die anderen und die Geschäftsleitung vorgeben. Entscheidend ist: Ein solches transparentes Vorgehen bringt bessere, praxisnahe Ergebnisse. Und es entzieht schon im Vorfeld Widerständen oder potenziellen Konflikten den Boden.“ Sie sei überzeugt, New Work sei in erster Linie eine Frage des Mindsets, so Katrin Ramsl-Späth. New Work ersetze Konkurrenzkampf, starre Hierarchien und Silodenken durch Freiheit und Eigenverantwortlichkeit, Kooperation und Teilhabe. „Wir brauchen eine Unternehmenskultur, in der ein offenes, angstfreies Miteinander herrscht. Das wird aber nur gelingen, wenn das Management diese Unternehmenskultur vorlebt. Dann kann New Work auch in einem mittelständischen produzierenden Unternehmen funktionieren.“















