
Menschen aus Bielefeld sind mit ihrem Arbeitgeber am zufriedensten. Stuttgart, der Spitzenreiter aus dem Vorjahr, rutscht auf den zweiten Platz, gefolgt von Hannover. Unter den Bundesländern hat Hamburg die höchste Jobzufriedenheit vorzuweisen, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern. Das ist ein Ergebnis des Kununu Zufriedenheitsatlas 2025, für den die Arbeitgeber-Vergleichsplattform insgesamt 477.526 Bewertungen aus den vergangenen zwölf Monaten ausgewertet hat. Demnach ging die bundesweite Zufriedenheit am Arbeitsplatz im Vergleich zum Vorjahr um einen knappen Prozentpunkt leicht zurück auf 53,1 Prozent. Der allgemeine Abwärtstrend aus den vergangenen Jahren verlangsamt sich damit – 2023 lag die Zufriedenheit noch bei 56,3 Prozent.
Zufriedenheit steigt nur in Bonn, Essen und Duisburg
Der Rückgang der allgemeinen Zufriedenheit spiegelt sich auch in den deutschen Städten wider. Unter den 20 größten deutschen Städten steigt die Zufriedenheit lediglich in Duisburg (+ 1,1 Prozentpunkte, Rang 17), Bonn (+ 0,4 Prozentpunkte, Rang 4) und Essen (+ 0,2 Prozentpunkte, Rang 14) an. Bonn macht demnach auch den größten Sprung nach vorne und verbesserte sich vom neunten auf den vierten Platz. Duisburg gab die rote Laterne ab an Leipzig und verbesserte sich um drei Plätze. Am stärksten zurück ging die Zufriedenheit in Bochum (- 3,6 Prozentpunkte, Rang 16) und München (- 2,9 Prozentpunkte, Rang 8). Neben Leipzig bilden Bremen und Wuppertal das Trio auf den hinteren Plätzen.
Mit Geld arbeiten macht glücklich
Ein Blick auf die Branchen zeigt: Besonders glücklich sind Angestellte in Branchen, in denen Geld und Zahlen eine entscheidende Rolle spielen. Am zufriedensten sind laut Kununu-Unterstuchung Beschäftigte im Bereich Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung (72,5 Prozent), gefolgt vom Bankenwesen und dem Energie-Sektor, die mit jeweils 67 Prozent gemeinsam auf Platz zwei liegen. Am hinteren Ende des Branchenvergleichs liegen die Beschäftigten aus den Bereichen Kunst und Kultur, Druck und Verpackung sowie dem Handel. Einen besonders starken Rückgang verzeichnete indes die Branche Hotels und Beherbergungen, die sich um sechs Plätze auf Rang 21 verschlechterte. In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
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Zufriedenheit bleibt relativ stabil
Obwohl die bundesweite Zufriedenheit insgesamt leicht auf 53,1 Prozent gesunken ist, zeigt ein Vergleich mit den Vorjahren, dass sich der Abwärtstrend zunehmend verlangsamt. So lag die Zufriedenheit im Jahr 2023 noch bei 56,3 Prozent und im vergangenen Jahr bei 54 Prozent. „Die bundesweite Zufriedenheit geht zwar weiter zurück, doch der Abwärtstrend verlangsamt sich – das ist ambivalent. Einerseits zeigt sich, wie anpassungsfähig Arbeitnehmende in Krisenzeiten geworden sind. Andererseits dürfen wir nicht übersehen, dass sich viele schlicht an schwierige Bedingungen gewöhnt haben. Diese Normalisierung von Unzufriedenheit sollte uns aufhorchen lassen“, ordnet Kununu-CEO Nina Zimmermann die Ergebnisse ein.
Loyalität der Beschäftigten stößt nicht auf Gegenliebe
Eine aktuelle Studie des Instituts Bilendi im Auftrag von Kununu zeigt, dass 42 Prozent der Deutschen sich als uneingeschränkt loyal ihrem Arbeitgeber gegenüber bezeichnen, zusätzliche 47 Prozent als tendenziell loyal. Gleichzeitig berichtet mehr als die Hälfte der Beschäftigten (56 Prozent) ein diesbezügliches Desinteresse ihres Arbeitgebers. Jeder Vierte hat das Gefühl, dass die eigene Loyalität arbeitgeberseitig gar nicht erst wahrgenommen wird.
Methodik: Für den Zufriedenheitsatlas wertete kununu deutschlandweit 477.526 Zufriedenheitsdaten von Beschäftigten aus zahlreichen Branchen und Berufsfeldern aus. Die Daten wurden im Erhebungszeitraum vom 30.06.2024 bis zum 30.06.2025 erhoben. Basis ist der Kununu Score, der sich aus insgesamt 13 Bewertungsdimensionen zusammensetzt. Die Prozentzahl ergibt sich aus dem Anteil der Bewertungen, die im Durchschnitt 4 oder 5 Sterne ergeben. Bewertungen von Bewerbenden und Azubis wurden von der Auswertung ausgeschlossen.














