Die Studie sieht zudem auf Unternehmensebene Potenzial: So können Remanufacturing- und Refurbishment-Modelle höhere Margen erzielen als die klassische Neuproduktion und neue Kundensegmente erschließen. Entscheidend sei es, so die Autoren, dieses Potenzial in industrielle Skalierung und wirtschaftlich tragfähige Anwendungen zu übersetzen. Mit Einmalinvestitionen von rund 20Mrd.€ bis 2045 ließe sich die Circular Economy in Deutschland gezielt ausbauen und zusätzliche Wertschöpfung im Inland halten.
„Kreislaufwirtschaft stärkt den Industriestandort gleich doppelt. Sie reduziert kritische Abhängigkeiten und schafft zusätzliche Wertschöpfung in Deutschland. Jetzt kommt es darauf an, Investitionen in zirkuläre Infrastruktur, Recycling- und Verwertungskapazitäten zu beschleunigen, Genehmigungsverfahren zu verkürzen, Märkte für Rohstoffe der Circular Economy zu entwickeln sowie Normen und Standards so weiterzuentwickeln, dass zirkuläre Produkte schneller in die industrielle Anwendung kommen“, sagt Holger Lösch.















