Arburg zieht sich aus der additiven Fertigung zurück

Arburg zieht sich aus dem Geschäftsfeld der additiven Fertigung (AM) zum 31. Dezember dieses Jahr zurück. Wie das Unternehmen am 10. September bekanntgab, ist die Betreuung der bestehenden Kunden und Anwender des Freeformers in Sachen Service und Ersatzteile sichergestellt. „Diese Geschäftsentscheidung wurde nach sorgfältiger Bewertung und Überlegung der derzeitigen Marktlage und der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenparameter getroffen“, sagt Dr. Armin Schmiedeberg, Vorsitzender des Beirats bei Arburg. Denn, obwohl das industrielle Fertigungssystem Freeformer und das damit verbundene Produktionsverfahren Arburg Kunststoff-Freiformen nach Markteinführung auf der K 2013 aufgrund ihrer technologischen Alleinstellungsmerkmale branchenweit für Aufsehen sorgten, hätten weder die wirtschaftlichen Ziele für dieses Geschäftsfeld langfristig realisiert werden können, noch habe sich insgesamt der globale 3D-Druck-Markt erwartungsgemäß entwickelt, heißt es.

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