3D-Druck: neues Fachgebiet an der TU Berlin

Obwohl das Verfahren des 3D-Drucks seit mehr als drei Jahrzehnten angewandt wird, ist diese Technologie noch jung im Vergleich zu etablierten Fertigungstechniken. Besonders bei den Ausgangsmaterialien, speziell wenn es um metallische Werkstoffe geht, gibt es noch Optimierungsbedarf. Dafür können aber mit Hilfe des 3D-Drucks Produkte mit bisher nicht möglichen, komplexen Stoffzusammensetzungen und damit auch völlig neuartigen Eigenschaften hergestellt werden. Hier setzt das neu gegründete Fachgebiet ‚Werkstoffe für die Additive Fertigung‘ von Prof. Dr. Christian Haase an. Sein Lehrstuhl ist die zweite TU-Professur in Kooperation mit dem Industrie- und Wissenschaftscampus Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science e.V. (WvSC). Dieser gemeinnützige Verein wurde unter anderem von Siemens, der TU Berlin, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sowie dem Land Berlin etabliert, um Forschung und Wertschöpfung besser zu verzahnen.

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