Unzufriedenheit bei den Kleinsten Insgesamt halten 30 Prozent der kleinen Unternehmen ihre Digitalisierungsmaßnahmen für sehr fortgeschritten und weitere 39 für eher fortgeschritten. Zehn Prozent meinen, sie seien in puncto Digitalisierung hinterher. Bei genauerer Betrachtung zeige sich, so Reichelt Elektronik, dass dieses insgesamt gute Ergebnis differenziert werden müsse. Kleinstunternehmen (bis 10 Mitarbeiter) fühlen sich weniger erfolgreich. Unter ihnen stimmen nur 69 Prozent zu, bei der Digitalisierung Schritt gehalten zu haben, während bei etwas größeren Unternehmen (11-50 Mitarbeiter) 83 Prozent dies bestätigen. Unzufriedenheit herrscht bei den kleinsten Unternehmen, weil das Potenzial für Digitalisierung verkannt wird (57 Prozent), Interesse (48 Prozent) und Budget (43 Prozent) fehlen. Dagegen führen bei etwas größeren Unternehmen (11-50 Mitarbeiter) der Mangel an Fachkräften (41 Prozent) und Interesse (35 Prozent) zu Problemen. Alter spielt eine Rolle

Auch das Alter spielt laut Studie eine Rolle. Je älter das Unternehmen, umso weniger fortgeschritten empfindet es sich in der Digitalisierung und umso unzufriedener ist es in diesem Bereich. Während 27 Prozent der bis zu zehnjährigen Unternehmen sehr zufrieden mit ihrem Digitalisierungsfortschritt sind, sagen das nur sechs Prozent der über fünfzigjährigen.Obwohl diese Gruppe der Unternehmen mit der eigenen Entwicklung der Digitalisierung nicht zufrieden ist, sehen viele von ihnen aber auch keine dringende Notwendigkeit für einen digitalen Wandel. Denn nur jedes zweite dieser traditionsreichen Unternehmen (50 Prozent) ist davon überzeugt, dass Digitalisierung ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann – bei jüngeren Unternehmen sind es im Durchschnitt 65 Prozent. Und während nur vier Prozent der jüngeren Unternehmen finden, dass sie bei der Digitalisierung abgehängt wurden, sind es bei den über 50 Jahre bestehenden ganze 22 Prozent. „Wir stellen fest, dass Kleinunternehmen aus vielerlei Gründen auf Digitalisierung setzen und sich dabei je nach Bedarf verschiedener Digitalisierungsinstrumente bedienen, je nachdem, was für sie am besten geeignet ist“, kommentiert Ulf Timmermann, CEO bei reichelt elektronik

Reichelt Rlektronik GmbH & Co. KG

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