Stabilere automobile Lieferketten weiter im Wandel

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Bild: Capgemini

Die Unternehmen der Automobilbranche fühlen sich heute sicherer im Umgang mit zukünftigen Störungen in der Lieferkette. So heißt es in der Studie des Capgemini Research Institute ‚The Automotive Supply Chain: Pursuing long-term Resilience‘, die am 4. September 2023 im Rahmen der IAA Mobility in München veröffentlicht wurde. Demnach haben sich die Probleme zwar kurzfristig lösen lassen, aber die Lieferketten wandeln sich aufgrund ihrer Komplexität und sich verändernder Faktoren weiter. Eine globale Neuausrichtung ist im Gange, da die Beschaffung an Offshore-Standorten in den letzten zwei Jahren um 22 Prozent zurückgegangen ist. Europa führt diesen Trend an und hat die Offshore-Beschaffung seit 2021 um ein Viertel (25 Prozent) reduziert. In Deutschland fällt der Rückgang mit 27 Prozent am höchsten aus. Dahinter folgen die Region Asien-Pazifik und die USA, die die Offshore-Beschaffung um 20 Prozent bzw. 18 Prozent reduziert haben. Der Studie zufolge erwarten die Automobilunternehmen, dass die Beschaffung aus Offshoring-Standorten bis 2025 um weitere 19 Prozent zurückgehen wird, da die Produktion von Elektrofahrzeugen steigt und die Herstellung von wichtigen Elektronikkomponenten verlagert wird.

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