Flexibilität in der Produktion wird eines der zentralen Merkmale einer Industrie 4.0 sein. Um neue Produktionsvarianten zu ermöglichen, müssen Anlagen einfach und schnell umgerüstet werden. Dafür müssen sich neue Maschinen einfach in den Produktionsprozess integrieren lassen: Plug & Produce. Doch wie lässt sich der flexible Umbau sicher gestalten? Die Lösung ist ein modulares Safety-Konzept, welches seit 2018 im Partnerkonsortium aus Forschung und Industrie in der SmartFactory-KL entsteht und stetig erweitert wird. Die jüngsten Forschungsergebnisse wurden nun im Whitepaper ‚Safety-Anforderungen an die digitale Maschinenrepräsentanz 2020‘ publiziert. Neu darin ist: Alle Safety-Parameter werden direkt in der Verwaltungsschale angelegt. Die Summe dieser Parameter ergeben dann ein sogenanntes Teilmodell (engl. Submodel) der Verwaltungsschale. Dieses ist nicht statisch, sondern kann je nach Anforderung unterschiedliche Safety-Parameter beinhalten. Das Whitepaper entstand in der SmartFactory-KL-Arbeitsgruppe 2 ‚Connect & Control‘ und legt den Fokus auf die digitale Maschinenrepräsentanz bzw. den sogenannten Digital Twin, das virtuelle Abbild einer Produktionsanlage.
Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V.















