Mit generativer KI Produktivitätsverlusten auf der Spur

Die Problemeingabe erfolgt beispielsweise über ein mobiles Gerät.
Die Problemeingabe erfolgt beispielsweise über ein mobiles Gerät.Bild: IFP Software GmbH

Trotz aller Technologie basiert die industrielle Fertigung häufig in hohem Maße auf dem Können ihrer Mitarbeitenden. Ihre sensorische Feinfühligkeit, manuelle Präzision und fundierte Entscheidungskompetenz sind in vielen Situationen nach wie vor unerlässlich. Doch genau diese Stärke führt auch zu einer wachsenden Herausforderung: Erfahrungswissen ist oft nicht dokumentiert – und geht zunehmend verloren, wenn erfahrene Fachkräfte das Unternehmen verlassen oder junge Kolleginnen und Kollegen schneller die Stelle wechseln, als sie sich dieses Wissen aneignen können. Wie lässt sich also dieses Knowhow systematisch sichern und allen Mitarbeitenden zugänglich machen, unabhängig von Erfahrung, Standort oder Sprache?

Wissen dokumentieren

Die Antwort liegt in der Kombination aus generativer KI und kollaborativer Wissensnutzung: oee.ai hat eine KI-gestützte Root-Cause-Problemlösungsfunktion entwickelt, die vorhandenes Erfahrungswissen dokumentiert, mehrsprachig verfügbar macht und direkt in die Praxis überführt. Das Ergebnis: schnellere Problembehebungen, geringere Ausfallzeiten und messbare Verbesserungen der Gesamtanlageneffektivität (OEE).

Ein Katalog entsteht

Der Ansatz von oee.ai beginnt bei den Menschen in der Produktion. Tritt ein Anlagenverlust auf, fordert das System die Bedienerinnen und Bediener beim Wiederanlauf auf, die Ursache sowie die gewählte Problemlösung zu dokumentieren – wahlweise per Tastatur oder Spracheingabe, in jeder gewünschten Sprache. Durch diese Eingaben entsteht ein wachsender Katalog aus realer Problemlösungserfahrung. Insbesondere bei komplexeren Problemursachen ist es dabei hilfreich, mehrere Instanzen ähnlicher Vorfälle, auch von unterschiedlichen Mitarbeitern, zu sammeln. Dadurch werden im Erfahrungskatalog verschiedene Sichtweisen abgebildet und er gewinnt kontinuierlich an Tiefe

Präzise Hinweise

Ein nach Verlustarten strukturierter Katalog unterstützt dabei, präzise Hinweise zur Fehlerbehebung einzugeben. Diese Daten werden anschließend von einem generativen KI-Modul verarbeitet. Die KI erstellt daraus klare, sprachlich vereinfachte Handlungsempfehlungen. Dies gerschieht etwa anhand von Aufzählungen oder kurzen Sätzen. Die Ausgabe erfolgt dabei unabhängig von der Eingabesprache in einer beliebig ausgewählten Sprache.

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