Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass die Identifikation mit der Tätigkeit und die Bindung an den eigenen Arbeitgeber zwar in den Jahren vor Corona abgenommen hat. In der Pandemie setzte sich dieser Trend aber nicht fort. Die Identifikation mit dem Job und die Arbeitgeberbindung nahmen nach IAB-Angaben 2021 sogar wieder zu. Die Präferenz für eine Trennung von Beruflichem und Privatem hat sich durch die Pandemie kaum verändert. „Unsere Daten zeigen keine Anhaltspunkte dafür, dass durch die Pandemie Beschäftigte häufiger kürzertreten und sich weniger engagieren wollen, sich aber durchaus mit dem Arbeitgeber verbunden fühlen. Einen ‚Quiet Quitting‘-Trend gibt es so nicht“, sagt Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs ‚Prognosen und gesamtwirtschaftlichen Analysen‘. Hiervon abzugrenzen sei die ‚innere Kündigung‘, bei der Beschäftigte sich nicht (mehr) mit Arbeitgeber und Tätigkeit identifizieren und infolgedessen ihre Arbeitsleistung reduzieren.
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