Standards und Nutzen nötig
Auf diesem Weg müssen unterschiedlichste Fragestellungen berücksichtigt werden. Etwa, wo und wie bereits heute Daten erzeugt und organisiert werden, die für den DPP benötigt werden, aber noch nicht im Asset Administration Shell (AAS) und DPP-Format verfügbar sind. Andererseits muss geklärt werden, wie eine unternehmensweite IT-Infrastruktur zu gestalten ist, die sowohl die Anforderungen zur Erzeugung und Bereitstellung des zukünftigen DPP erfüllt und gleichzeitig die erhofften Mehrwerte und Synergien der DPP-Einführung im Unternehmen erfüllt. Zusätzlich zu den allgemeinen Zielen und Fragestellungen, die geklärt werden müssen, hat die Projektinitiative weitere Aufgaben vor sich.
Best Practices entstehen
Es müssen etwa Asset Administration Shells für angelieferte Komponenten vereinnahmt und in Folgeprozessen genutzt werden. Die Erstellung von Verwaltungsschalen für die interne Produktionskomponenten ist hingegen eine anders gelagerte Herausforderung, da hier sowohl proprietäre Datenquellen als auch die Modellierung von Produktionsmaschinen berücksichtigt werden müssen. Ebenso ist die Gestaltung einer AAS für das Endprodukt erforderlich, wobei der Fokus auf der Zusammenstellung des Stücklistenmaterials und der Berücksichtigung von Varianten liegt. Es muss auch geklärt werden, inwieweit Materialverluste in die CO2-Bilanz oder externe Prozesse und Dienstleister – etwa Lohnfertigung – in den DPP einfließen. Letztendlich strebt die Projektinitiative an, aus diesen Überlegungen Handlungsempfehlungen für produzierende Unternehmen und Dienstleister abzuleiten, um den Prozess der DPP-Erstellung zu erleichtern, Verbesserungspotentiale in Unternehmen zu heben und schließlich zu den angestrebten Nachhaltigkeitszielen der Europäischen Kommission beizutragen. In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
Kreative Prozesse
Durch den DPP erhalten Verbraucher weitreichende Informationen über Herkunft, verwendete Materialien und Nachhaltigkeit von Produkten. Doch Unternehmen können das Werkzeug auch zur unmittelbaren Interaktion mit Kunden nutzen, etwa für Wartungsangebote, individuelle Vertrags- und Garantiebedingungen, schnelle Reaktion auf Ersatzteilbedarf u.v.m. Somit winkt eine höhere Wettbewerbsfähigkeit durch herausstellbare Produkteigenschaften wie CO2-Neutralität oder die vieldimensionale Nutzung des digitalen Zwillings entlang des Lebenszyklus eines Produkts. Durch den ganzheitlichen Blick auf Produkt- und Nutzungsdaten werden Unternehmen kreative Prozesse entwickeln, um Artikel zu verbessern und Nachhaltigkeitsoptionen zu bieten.














