Testsystem am KIT rechnet mit Licht

Hochleistungsrechner am SCC
Bild: Cynthia Ruf / Karlsruher Institut für Technologie

Künstliche Intelligenz, komplexe Logistik oder die Steuerung von Energiesystemen stoßen heute oft an Grenzen bei Rechenzeit und Energieverbrauch. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist ein Testsystem für photonisches Rechnen in Betrieb gegangen, das KI und andere rechenintensive Anwendungen deutlich schneller und energieeffizienter machen soll. Um den stetig steigenden Rechenanforderungen bei gleichzeitig begrenztem Energieangebot gerecht zu werden, nutzt die Technologie Licht statt elektrischer Signale, um Informationen zu verarbeiten.

Wie in der Pressemitteilung erläutert wird, ergänzen im neuen System Photonische Prozessoren klassische Hochleistungsrechner. Anders als herkömmliche Chips verarbeiten sie Informationen nicht mit elektrischen Strömen, sondern mit Lichtsignalen. Dadurch können sie bestimmte Rechenoperationen effizienter ausführen und gelten als vielversprechender Ansatz für KI-Anwendungen und andere datenintensive Aufgaben.

Die Forschenden des KIT untersuchen nun, bei welchen Anwendungen die lichtbasierten Prozessoren ihre Stärken am besten ausspielen können und wie sie sich als Beschleuniger in bestehende Recheninfrastrukturen integrieren lassen.