USA sind Hauptziel von Ransomware-Attacken

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Bild: Bitdefender GmbH

Die Sicherheitsexperten von Bitdefender haben anhand verschiedener Quellen ausgewertet, welche erfolgreichen Ransomware-Angriffe und -Opfer Cyberkriminelle weltweit und auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz für sich reklamiert haben.

Laut Analyse haben sich Ransomware-Gruppen weltweit als Urheber von 4.641 Angriffen in den ersten sechs Monaten 2026 ausgegeben – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 4.381 Attacken. Die am stärksten verbreiteten Ransomware-Familien waren der Bitdefender-Analyse zufolge Qilin, The Gentlemen und Akira.

Hauptziel für Angriffe waren dabei Unternehmen in den USA mit 1.989 Attacken. Deutschland war in der ersten Jahreshälfte 2026 weltweit am viertstärksten von erpresserischen Angriffen betroffen – mit 176 von den Hackern beanspruchten Angriffen weit hinter den USA, aber nur knapp hinter Kanada (201) und Großbritannien (190). Die Schweiz liegt in der globalen Auswertung der Opferländer auf Rang 20 mit insgesamt 35 Opfern, Österreich auf Rang 25 mit 29 Opfern.

Der Cybersecurity-Spezialist betont, dass sich auch hinter absolut gesehen geringen Fallzahlen für das erste Halbjahr 2026 am Ende schwerwiegende Störungen der betroffenen Organisationen stehen.