
Die Antwort auf diese Frage: Schwachstellen können auf intelligente Weise beseitigt werden. Der erste Schritt, den die Unternehmen dazu unternehmen sollten, ist eine Bewertung des aktuellen Zustands ihrer Lieferkette. Dabei gilt es kritisch zu hinterfragen, ob sie ihre Prozesse mit Methoden managen, die aus heutiger Sicht überholt sind – Stichwort: Altsysteme – oder bereits mit dem digitalen Transformationsprozess begonnen haben. Zudem ist von entscheidender Bedeutung, welche Schwachstellen sie in ihren eigenen Methoden und Praktiken aufgedeckt haben. Davon ausgehend können sie die notwendigen Schritte unternehmen, um etwaige Mängel zu beheben.

Ein erster Schritt
Im ersten Schritt entscheiden sich viele Unternehmen für die Einführung von KPIs (Key Performance Indicators). Das Ziel der Maßnahme: relevante Erkenntnisse und Geschäftsinformationen gewinnen und für weitere Analysen zur Verfügung stellen. Dies kann sich auch in nicht-Krisenzeiten als wichtig erweisen. Business Intelligence (BI) ist dabei ein Hauptvorteil neuer Technologie in den Lieferkettenabläufen. In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
Mangelde Transparenz
Die Pandemie hat vor Augen geführt, warum Erkenntnisse und BI so wichtig sind, wenn es um die Lieferkette geht. Eines der Hauptprobleme, mit dem sich viele Unternehmen konfrontiert sahen, ist der vielerorts vorherrschende Mangel an Transparenz – nicht nur in Bezug darauf, wo sich ihre Produkte oder Artikel befinden, sondern auch in Bezug auf die Partner und Interessengruppen, von denen viele Lieferketten abhängen, um effizient funktionieren zu können. Smarte Organisationen – unabhängig davon, wie gut sie auf die Krise vorbereitet sind oder waren – betrachten Transparenz als Schlüsselfaktor für eine widerstandsfähige Lieferkette. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Unternehmen mangelnder Transparenz ausgesetzt sind. Traditionell haben viele Lieferketten in Silos operiert, und das Management hat nicht unbedingt größte Aufmerksamkeit darauf verwendet, diese smarter zu gestalten und die gesamte Kette von Anfang bis Ende in den Blick zu nehmen. Das hat wiederum dazu geführt, dass viele Unternehmen die Fülle der variablen Elemente und der beteiligten Player, die integraler Bestandteil moderner Lieferketten sind, kaum noch wahrnehmen können. Und genau das macht es ihnen unglaublich schwer, einerseits Ausnahmen zu erkennen und sich andererseits selbst an Veränderungen anzupassen.
Sichtbarkeit über mehere Ebenen
Geschäftsführungen vieler Unternehmen versuchen nun, ihre Lieferkette in Richtung eines agilen, widerstandsfähigen und intelligenten Prozessschemas zu entwickeln. Diese Art der Transformation erfordert eine Sichtbarkeit über mehrere Ebenen hinweg, vielfach in einer bisher nicht gekannten Granularität. Hand in Hand damit geht die Einführung neuer Technologien. Beispielsweise ermöglicht die Fähigkeit, die Nachfrage auf einer sehr granularen Basis über mehrere Ebenen der Lieferkette hinweg zu überwachen, die operative Planung sowohl innerhalb des Unternehmens selbst als auch mit den Handelspartnern. Diese Intelligenz ist die Basis für die nötige operative Agilität, um Lagerbestände schnell neu zu priorisieren, eine veränderte Kundennachfrage zu befriedigen oder sich an externe Einflüsse anzupassen.














