Über den Report: Der McKinsey Quantum Technology Monitor 2026 analysiert Entwicklungen in Quantencomputing (QC), Quantenkommunikation (QComm) und Quantensensorik (QS). Grundlage sind Marktdaten, Experteninterviews und McKinsey-Analysen; der Datenstand reicht bis einschließlich Dezember 2025.
McKinsey zufolge entwickelt sich Quantencomputing vom Zukunftsthema zum entstehenden Markt: Weltweit arbeiten inzwischen über 300 Unternehmen mit Quantentechnologien, erste Anwendungen werden in operative Prozesse integriert, Umsatz und Investitionen steigen deutlich. 2025 flossen 12,6 Mrd. US-Dollar in Quantum-Tech-Startups (mehr als sechsmal so viel wie 2024), über 90 % davon ins Quantencomputing; zugleich erzielte die Branche erstmals mehr als 1 Mrd. US-Dollar Umsatz – mit einer Prognose von bis zu 4,4 Mrd. US-Dollar bis 2028. Die Finanzierung konzentriert sich zunehmend auf wenige große Anbieter (rund 60 % des Volumens entfielen auf die zehn größten Deals) und verschiebt sich stark von öffentlichen zu privaten Mitteln (Anteil öffentlicher Quellen 2025 nur noch 3 %). Unternehmen investieren stärker in Einsatzfähigkeit: Ein Drittel gab 2025 mehr als 10 Mio. US-Dollar für Quantencomputing-Initiativen aus, 7 % sogar über 50 Mio. Euro – vor allem für Anwendungsentwicklung, Integration und Kompetenzaufbau. Wichtige Use Cases sieht McKinsey in Chemie/Life Sciences (Simulationen), Transport/Logistik/Industrie (Optimierung) und Finanzdienstleistungen (Risiko, Portfolio, Security). Technologisch setzen sich hybride Ansätze durch, bei denen Quantencomputing mit HPC und KI kombiniert wird; Cloud- und „Quantum as a Service“-Modelle gewinnen an Bedeutung. Im Standortvergleich liegt Europa bei der Anwendung vorn, während die USA bei Finanzierung, großen Deals und Marktführerschaft dominieren. Grundlage ist der „McKinsey Quantum Technology Monitor 2026“ mit Datenstand bis Dezember 2025.
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