
Den dringendsten Handlungsbedarf für die kommende Bundesregierung zur Stärkung des Technologiestandorts Deutschlands sehen die befragten Ingenieurinnen und Ingenieure bei diesen sieben Punkten:
Innovationsfähigkeit fördern: 96 Prozent der Befragten sehen in einer gestärkten Innovationskraft den entscheidenden Schlüssel zur Sicherung der industriellen Basis Deutschlands.
Bürokratie abbauen: Über 90 Prozent der Befragten VDI-Mitglieder fordern eine spürbare Entlastung der Verwaltung. Dies soll dabei helfen, Innovationen schneller auf den Markt zu bringen.
Energieversorgung sicherstellen: Zuverlässige und bezahlbare Energie bleibt für eine große Mehrheit der Befragten Ingenieure ein zentraler Standortfaktor.
Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur ausbauen: Mehr als 90 Prozent der befragten VDI-Mitglieder befürworten die Sanierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur als Schlüssel zur Mobilitätswende.
Fachkräftemangel bewältigen: Neben der Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf setzen die Befragten auf die Anerkennung von Berufserfahrung bei Quereinsteigenden und eine bessere Ausschöpfung des Potenzials älterer Beschäftigter. Zur Anwerbung ausländischer Fachkräfte sehen sie insbesondere Sprachkurse und betriebliche Mentoring-Programme als wirksame Maßnahmen.
KI-Förderung: Die Mehrheit der Befragten wünscht sich eine stärkere politische Förderung von künstlicher Intelligenz (KI) in Forschung, Bildung und Weiterbildung. Der AI-Act sollte Vertrauen in europäische KI-Produkte schaffen, jedoch mit möglichst wenig Bürokratie, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.
Wunsch nach faktenbasierten politischen Entscheidungen: Die Mehrheit der befragten VDI-Mitgleider zeigt sich in der Studie überzeugt davon, dass politische Entscheidungen zu oft auf Meinungen statt auf Fakten beruhen.
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