Wie Low-Code hilft, Probleme zu lösen

Low Code Platform Software Development Technology Idea.
Low Code Platform Software Development Technology Idea.Bild: ©Ingenious Buddy/stock.adobe.com

Problem 1:

Komplexität neuer Technologien

Lösung: Low-Code-Plattformen lassen sich zügig an neue Technologien wie Generative KI (GenAI) anpassen, so dass Unternehmen Innovationen schneller nutzen können als mit herkömmlichen Entwicklungsmethoden. Low-Code-Plattformen rollen über Updates oft zusätzliche Funktionen aus, die neueste Technologietrends berücksichtigen. Entwickler erhalten so neueste Technologien ohne Spezialwissen zu nutzen. Low-Code-Plattformen kommen auch für das Prototyping zum Einsatz. Teams können mit neuen Technologien experimentieren und auf der Grundlage von Feedback zu iterieren. Low-Code abstrahiert damit einen Teil der zugrunde liegenden Komplexität, die durch den technischen Fortschritt stetig zunimmt.

Problem 2: Fachkräftemangel führt zu IT-Backlog und Innovationsstau

Lösung: Low-Code ermöglicht es, Silos zu überwinden und auf das Fachwissen der gesamten Belegschaft zuzugreifen, indem funktionsübergreifende Fusion Teams gemeinsam an Problemen arbeiten. Im Vergleich zu traditionellen Programmiersprachen ist Low-Code leichter erlernbar. Junior-Entwickler, als auch nicht-technische Mitarbeitende, können vergleichsweise schnell produktiv werden und auch der Zeit- und Kostenaufwand für Schulungen wird reduziert. Zudem gibt es Bibliotheken mit Vorlagen, Komponenten und Konnektoren.

Problem 3: Legacy-Systeme hemmen Skalierbarkeit

Lösung: Altsysteme sind oft wartungs- und ausfallanfällig, hinzu kommen Kompatibilitätsprobleme mit neuer Software. Low-Code ermöglicht hier Modernisierung: entweder durch eine Erweiterung von Systemfunktionen und Integration neuer Anwendungen oder eine schrittweise Migration, also das Ersetzen alter Anwendungen und den Umbau auf eine moderne Architektur.

Problem 4: Integration von Systemen und Daten

Lösung: Low-Code-Plattformen bieten Konnektoren für die Integration von bestehenden Systemen wie ERP oder CRM und Dienste von Drittanbietern. Die Anbindung bisher oft inkompatibler Systeme erfolgt damit ohne aufwendige Programmierung und ermöglicht eine nahtlose Datensynchronisierung in Echtzeit, etwa über standardisierte REST-APIs. Daten aus unterschiedlichen Quellen werden zusammenführt und über Dashboards und Datenanalyse via Reporting-Tools visualisiert. Low-Code-Plattformen erleichtern auch die zentrale Modellierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen, die Daten aus mehreren Systemen nutzen. Integrationsprozesse können auch mittels KI optimiert werden, z.B. durch automatische Schnittstellen-Erkennung oder Datenbereinigung, wenn redundante Daten erkannt werden.

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