
Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liegt im August nach einem Plus von 0,4 Punkten im Vergleich zum Vormonat bei 100,9 Punkten und befindet sich damit weiter im leicht positiven Bereich. „Für eine Wende am Arbeitsmarkt ist die Konjunktur aber nach wie vor zu schwach“, sagt Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am IAB. Das European Labour Market Barometer dagegen sinkt im August im Vergleich zum Vormonat deutlich um 0,9 Punkte auf 99,6 Punkte. Der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des IAB liegt damit nun unter dem neutralen Wert von 100. „Europas Arbeitsmarktausblick erleidet einen heftigen Rückschlag“, sagt Weber. Die Beschäftigungskomponente fällt auf ihren tiefsten Stand seit dreieinhalb Jahren – in Europa droht eine stagnierende Beschäftigungsentwicklung. Auch die Arbeitslosigkeit wird auf dem Kontinent wohl weiter steigen.
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