
„Viele große und kleine Herausforderungen, die besser gestern als heute gelöst werden müssten, binden derzeit in vielen Unternehmen wertvolle Kapazitäten“, sagt Staufen-CEO Wilhelm Goschy. So räumen 76 Prozent der 200 befragten Unternehmen ein, dass die Lösung akuter Probleme derzeit am meisten Kraft und Zeit kostet. Und angesichts des stressigen Tagesgeschäfts schafft es nur jedes vierte Unternehmen, strategische Entscheidungen konsequent umzusetzen.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, in welch herausfordernden Zeiten sich die Wirtschaft in der DACH-Region derzeit bewegt. 83 Prozent der Unternehmen geben an, selten in ihrer Geschichte vor so vielfältigen Herausforderungen gestanden zu haben. Die Bandbreite der belastenden Faktoren reicht von Klimaschutzmaßnahmen über geopolitische Unsicherheiten bis hin zu internen Problemen. Am stärksten fühlt sich die Industrie durch den Fachkräftemangel (62 Prozent der Unternehmen) und die konjunkturelle Lage (59 Prozent) herausgefordert.
Die Unternehmen stehen auch vor der Herausforderung, ihre Zahlen in den Griff zu bekommen, ohne dabei an Knowhow und Schlagkraft einzubüßen. Der klassische Abbau von Stellen dürfte also bestenfalls kurzfristig Entlastung bringen, schreiben die Autoren der Studie.
Vorsichtiger Optimismus
Mit Blick in die Zukunft sehen 40 Prozent der für die Studie Befragten mehr Chancen als Risiken für ihr Unternehmen. Weitere 46 Prozent stimmen dieser Aussage zumindest teilweise zu.
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