
„Die Hoffnung, nach der Corona-Pandemie wieder zur Tagesordnung übergehen zu können, hat sich zerschlagen. Stattdessen wird deutlich, dass die globale Polykrise zur neuen Normalität gehört. In diesem unberechenbaren und unvorhersehbaren Umfeld laufen Unternehmen Gefahr, von externen Störungen und Marktbewegungen überrascht zu werden“, sagt Jens Rollenmüller, Regional Vice President bei Aras. Acht von zehn in einer Studie des Softwareanbieters befragten Unternehmen leiden unter dem aktuellen politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Druck. Auffällig sei, dass sich im Ländervergleich die DACH-Länder (86 Prozent) und Japan (92 Prozent) besonders herausgefordert sehen, während sich die USA (73 Prozent), Frankreich (64 Prozent) und Italien (66 Prozent) als widerstandsfähiger einschätzen.
Die Studie zeigt aber auch, dass viele Unternehmen bereit sind, sich den Herausforderungen zu stellen und die eigene Resilienz zu stärken. Mehr als jedes zweite Unternehmen hat in den vergangenen zwei Jahren die Digitalisierung vorangetrieben (56 Prozent) oder die IT modernisiert (55 Prozent). Zudem gehört der Ausbau der eigenen F&E-Aktivitäten (36 Prozent), ein stärkerer Fokus auf Nachhaltigkeit (36 Prozent) oder die Optimierung der Supply Chain (36 Prozent) zu den häufig umgesetzten Maßnahmen zur Zukunftssicherung.
Besser aufgestellt
„Drei Viertel der Unternehmen sehen sich den vielfältigen Herausforderungen heute besser gewachsen als noch vor 12 Monaten. In der DACH-Region ist diese Einschätzung mit 79 Prozent sogar noch etwas ausgeprägter“, sagt Rollenmüller. Vor allem in den Bereichen Qualität (40 Prozent) und Flexibilität (38 Prozent) konnten die Unternehmen zulegen. Aber auch die gesteigerte Innovationskraft (37 Prozent), die verbesserte Kundenorientierung (36 Prozent) und die Schnelligkeit (36 Prozent) sind laut Branchenexperte Rollenmüller starke Indikatoren für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Die Unternehmen in der DACH-Region setzten ihre Schwerpunkte bei den Verbesserungsinitiativen leicht anders: Während Kundenorientierung (48 Prozent), Qualität (45 Prozent) und Flexibilität (44 Prozent) deutlich zugenommen haben, stehen Transparenz (29 Prozent) und Schnelligkeit (29 Prozent) nicht im Vordergrund. In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
Mit Digitalisierung der Krise trotzen
„Die jüngsten Digitalisierungsmaßnahmen waren erfolgreich. So stimmen 92 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass ihr Unternehmen durch die digitale Transformation besser mit den zunehmenden Unsicherheiten umgehen kann“, so Rollenmüller. Neue Software-Anwendungen und digitale Tools könnten bisher ungenutzte Potenziale heben und versteckte Abhängigkeiten aufdecken, um effizienter, schneller und flexibler zu arbeiten:
Über die Studie
Für die Studie wurden 835 Führungskräfte aus Europa, den USA und Japan befragt. Die Umfrageteilnehmer sind in Unternehmen mit einem Mindestumsatz von 40 Millionen Euro in den Branchen Automobil, Luftfahrt & Verteidigung, Maschinenbau, Medizintechnik, Chemie, Pharma und Nahrungsmittel beschäftigt.














