
In den letzten Jahren hat das Thema Homeoffice zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Digitalisierung und die Verfügbarkeit von leistungsfähigen Kommunikationstechnologien haben es möglich gemacht, dass viele Berufstätige ihre Arbeit von zu Hause aus erledigen können. Insbesondere während der Covid-19-Pandemie wurde das Arbeiten im Homeoffice erst zur Notwendigkeit und dann zum ‚New Normal‘.
Fester Bestandteil der Arbeitswelt
Im Rahmen der dritten Auflage der PwC-Studie wurden 125 Arbeitgeber und 600 Beschäftigte von deutschen Unternehmen zu ihren Homeoffice-Erfahrungen und zu möglichen Änderungen beim Flächenbedarf durch neue Arbeitsplatzkonzepte befragt. Die Studie erlaubt gleichzeitig aber auch einen Vergleich der Ergebnisse aus den ersten beiden Jahren nach Ausbruch von Covid-19 mit der aktuellen Wahrnehmung nach dem Ende der Pandemie. Folgende Kernaussagen geben einen Überblick über die Ergebnisse der PwC-Studie:
Neue Normalität: Homeoffice ist zu einem festen Bestandteil eines flexiblen Arbeitsmodells geworden – Beschäftigte verbringen durchschnittlich etwas mehr als die Hälfte der Arbeitswoche an ihrem Heimarbeitsplatz. Rund 62 Prozent von ihnen möchten mindestens einen Tag pro Woche im Homeoffice verbringen.
„Eine vollständige Rückkehr ins Büro wird es zukünftig nicht mehr geben. Vielmehr müssen sich Arbeitgebende überlegen, wie sie das ‚Büro der Zukunft‘ gestalten und organisieren wollen, um den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die für ihre Arbeit richtige Arbeitsumgebung anbieten zu können“, sagt Rita Marie Roland, Partnerin Real Estate bei PwC Deutschland.
Ähnlich produktiv
Produktivität: Die positive Wahrnehmung bezüglich der Produktivität am Heimarbeitsplatz ist seit der ersten Umfrage im Jahr 2020 konstant hoch. 94 Prozent der Arbeitgeber geben an, dass die Produktivität ihrer Beschäftigten im Homeoffice mindestens genauso hoch oder sogar höher sei als im Büro, drei von vier Arbeitnehmer sehen das genauso. In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
Mitarbeiterzufriedenheit: 71 Prozent der Befragten geben an, eine erhöhte Lebensqualität und 72 Prozent eine bessere Work-Life-Balance durch die flexible Nutzung von Homeoffice zu haben.
Umsetzung neuer Arbeitskonzepte (Organisation): Die Büroorganisation ist ein wichtiges Element für eine ganzheitliche und erfolgreiche Umsetzung von neuen Flächenkonzepten und der optimalen Auslastung der Flächen.
Büroauslastung: Die befragten Arbeitgeber geben im Durchschnitt eine Büroauslastung von 45 Prozent an – mehr als die Hälfte der Büroflächen ist demnach ungenutzt. Zu Spitzenzeiten steigt die Auslastung auf 63 Prozent an.
Veränderung der Büroflächen: Die Mehrheit der Unternehmen plant, Büroflächen an die neuen Anforderungen anzupassen oder hat bereits Maßnahmen ergriffen. Arbeitegber gehen mittlerweile überwiegend von einem gleichbleibenden Flächenbedarf aus.
„Während in unseren Vorstudien noch die Frage nach Flächenreduktionen stark im Vordergrund stand, wird heute bei den meisten Marktteilnehmern deutlich, dass es vorwiegend um Änderung der Ausstattung und Grundrissgestaltung bei gleichbleibender Fläche geht. Die Qualität der Flächen in Bezug auf Nachhaltigkeit und ‚Wellbeing‘ der Mitarbeiter spielt vor den verstärkten Diskussionen um das Thema ESG eine sehr große Rolle“, sagt David Rouven Möcker, Partner Real Estate bei PwC Deutschland.
Wirtschaftlichkeit: Der wichtigste Einflussfaktor auf die Wirtschaftlichkeit eines Flächenabbaus sind die Umbaukosten der verbleibenden Büroflächen – dies gilt sowohl für Mietflächen als auch für Eigentum.
„Sollen Flächenreduktion und Umbau langfristig zu Kosteneinsparungen führen, sollten nach unseren Beispielrechnungen die Umbaukosten 650 Euro/m² bei Mietobjekten nicht überschreiten“, sagt Möcker.
PricewaterhouseCoopers GmbH














