
„Erfahrungen im Umgang mit KI-basierten Unterstützungssysteme können die Einstellung gegenüber dem Einsatz von KI verändern,“ so Dr.-Ing. Markus Harlacher, wissenschaftlicher Experte des Ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Dies ist ein Ergebnis der Studie ‚Künstliche Intelligenz in produzierenden Unternehmen‘ des Ifaa. So erwarten rund ein Drittel mehr Befragte aus Unternehmen mit Erfahrung mit KI-Anwendungen als aus Unternehmen ohne Bezug zum Thema KI, dass durch die Einführung von KI mehr Arbeitsplätze entstehen als vernichtet werden.
Bedenken beim Einsatz von KI
Neben dem Mangel an KI-Experten stellen laut Studie Ängste der Beschäftigten gegenüber KI ein wesentliches Hindernis bei der Einführung von KI-Anwendungen dar. Wie die Ifaa-Experten weiter mitteilen, zeigten weitergehende Analysen, dass die Bedenken hinsichtlich des Einsatzes der Technologie bei Beschäftigten ohne Führungsverantwortung höher sind als bei Führungskräften. „Diese Bedenken gilt es zu adressieren und die Potenziale für die Unternehmen und Beschäftigten gleichermaßen aufzuzeigen“, schlussfolgert Studienleiter Harlacher. „Als förderlich hierfür erscheinen praktische Erfahrungen mit KI-Anwendungen zu sein, wie der Vergleich der Teilstichproben aufzeigt.“
Reallabore zeigen Nutzen
„Auch der Aufbau sowie die breitenwirksame Nutzung von KI-Reallaboren, wie wir es im Verbundprojekt Wirksam aufbauen, erweist sich als förderlich. Hier können KI-Anwendungen nicht nur im geschützten Raum erprobt und weiterentwickelt werden.“, so der Experte. „Das Reallabor ermöglicht es zukünftig auch, Wissen über KI zu vermitteln und Auswirkungen von KI auf Arbeit aufzuzeigen. Dadurch kann Verständnis, Vertrauen und Offenheit gegenüber der neuen Technologie gefördert und Bedenken sowie Ängste genommen werden.“
ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft















