Die Macht der Computermodelle

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Bild: ©Lan Zhang/iStock.com / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

Unsichtbar und zugleich omnipräsent erobern sich Computermodelle ständig neue Anwendungsfelder. Ihre Macht verdanken sie den immensen Kapazitäten moderner Rechnersysteme, und sie wird zusätzlich befeuert durch das maschinelle Lernen aus riesigen Datenbergen. Digitale Patienten, Szenarien zum Klimawandel, Missionen zu fernen Planeten, das Jonglieren an den Finanzmärkten, die Entwicklung nuklearer Waffensysteme – anhand unterschiedlicher Episoden und persönlicher Erlebnisse des Autors bietet dieses Buch Einblicke in eine Welt, die zu einer wesentlichen Quelle des Erkenntnisgewinns geworden ist. Doch die unaufhaltsame Mathematisierung schürt auch Ängste: Sind wir schon tief im Netz der Algorithmen und Computermodelle verstrickt und verlieren die Kontrolle über ihre Macht? Computermodelle stillen die Sehnsucht nach einer berechenbaren Zukunft. Doch es lauern Fallstricke, aufgrund derer ihre Prognosen gravierend danebenliegen können. Blindes Vertrauen beim Laien wie auch starre Modellgläubigkeit beim Experten resultieren dann in Fehlentscheidungen, dem Versagen technischer Systeme oder ökonomischem Desaster. Kann man diesen Fallstricken entgehen? Eine Fülle von Abbildungen veranschaulicht die wesentlichen Zusammenhänge, ergänzt um Anekdoten aus Wissenschaft und Technik.