
Die Studie ‚Deutschlands Mittelstand #2 – So meistern kleine und mittlere Unternehmen erfolgreich Krisen‘ des RKW Kompetenzzentrums hat Daten zu den ausgezeichneten Unternehmen des Wettbewerbes ‚Großer Preis des Mittelstandes‘ der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgewertet und mithilfe einer Textanalyse eingeordnet, was den deutschen Mittelstand krisenresilient macht. Sechs Faktoren zeichnen demnach resiliente Unternehmen besonders aus:
- 1. Bewusstsein für sich und die Umwelt
- 2. Elemente der Stabilität
- 3. Offenheit für Veränderung
- 4. Flexibilität förderndes Verhalten
- 5. Antrieb zu kontinuierlichem Wachstum
- 6. ausgeprägte Leistungsorientierung
Kleine Unternehmen
Für kleine Unternehmen (Betriebsgröße bis einschließlich 10Mio.€ Umsatz) bedeutet Resilienz vor allem das Erkennen von Risiken, aber auch von Chancen (Faktor ‚Bewusstsein‘). Zudem sind laut Analyse Agilität und Geschwindigkeit in der Anpassung an dynamische Marktumfelder von zentraler Bedeutung (Faktor ‚Veränderung‘).
Mittelgroße Unternehmen
Für mittelgroße Unternehmen (Betriebsgröße 11Mio.€ bis einschließlich 50Mio.€ Umsatz) spielt der Faktor ‚Stabilität‘ im Vergleich zu den anderen fünf untersuchten Faktoren die größte Rolle.
Große Unternehmen
Größere Unternehmen (Betriebsgröße größer 51 Mio. Euro Umsatz) zeichnen sich durch eine relative Häufung des Faktors ‚Bewusstsein‘ über Resilienz aus, die sich möglicherweise auch in der zunehmenden Professionalisierung des Risiko-Managements widerspiegelt, so die Studienautoren. Gleichzeitig gewinnt der Faktor ‚Wachstum‘ an Bedeutung.















